Zalai Múzeum 8. (Zalaegerszeg, 1997)

Metzner-Nebelsick, Carola: Hallstattzeitliche Zentren in Südostpannonien

Hallstattzeitliche Zentren in Siidostpannonien 19 eher westlichen Verbreitungsschwerpunkt sind sowohl formal als auch durch die Oraamentierung des Homes aus Brao-Holásky mit den gehenkelten zu verbinden (Vaszar). Verwandtschaften innerhalb der Gruppé der henkellosen ergeben sich u. a. durch das seitliche Kreis­motiv auf den Rhyta aus Wroclaw-Kieze Wielke (Bres­lau-GroB Tschansch) 60 und Holásky (Abb. 10, 4.7). Die hohe Qualitat der Rhyta aus Dalj und der der iibrigen draulandischen Fundplàtze weist sie als Prunk­geschirr aus. Sie wurden sicher bei besonderen Anlássen verwendet bzw. von einer sozialen Elite benutzt. Asso­ziationen zu den Edelmetallrhyta aus den skythischen Kurganen werden geweckt. Direkte Formanalogien feh­len hier jedoch. Eines der beiden jüngst von Ludmila Galamna in die zweite Hâlfte des siebten Jahrhunderts datierten Silberrhyta aus dem Kurgan Schulz/3 heute 24 von Kelermes, 61 erscheint zwar auf den ersten Blick ver­gleichbar, da jedoch der Abschlufi des schmaleren En­des nicht erhalten ist, bleiben Deutungen der gesamten Form spekulatív. Den Beschreibungen und Abbildungen Susanne Stegmann-Rajtárs können wir entnehmen, dali es sich auch bei der àlterhallstattzeitlichen Körperbestattung des Kammergrabes in Hügel 2 von Brno-Holásky, der Bronzeblechgefaiie, zwei eiserne Abb. 8.

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