Kovács Zsuzsa: Göcsejer Dorfmuseum. Austellungsleiter (Zalaegerszeg, 2008)

4. WOHNHAUS AUS KÁLÓCFA Am Anfang der Straßen des Museums steht ein schön bemaltes Wohnhaus mit breiten Kuppelwalmdach, das aus Kálócfa in die Sammlung kam. Die der Ver­zierung der Wohnhäuser dienende, bemalte, geschnitzte Fassade von vielfältigen Farben und reichen Formen war in Göcsej verbreitet. Das Haus besteht aus zwei Kammern, einem beheizbaren Zimmer, einer Rauch­küche und einem Stall. Die Fenster der beiden Zimmer und der kleinen Kammer neben dem Zimmer gehen auf die Straße. Diese kleine Kammer hat die Straßenfas­sade breit gemacht. In einem Haushalt haben mehrere Generationen zusammen gelebt, wo man die Kammer sehr nötig hatte, um die vielen Sachen der Familie aufzubewahren. In der kleineren Kammer an der Straßenseite des Hauses aus Kálócfa hat die Hausfrau au­ßer Mehl auch sonstige Lebensmittel aufbewahrt. In den Säcken hatte man Futter, in dem Strohgefäß mit Deckel Bohnen, Erbsen, im Korb Eier, in den Krügen Wasser und Wein. In den kleineren Kammern wurden auch Klamotten aufbewahrt, wo die Truhen, in denen man die Klamotten -und Textilwaren der zusammen lebenden Familien gehalten hat, wie Heringe in der Tonne standen. Die größeren Kammer, in denen die größeren Geräte und der Aufbewahrung des Futters der Tiere dienenden Kisten Platz hatten, werden Werkzeugkammer genannt. Der Kammer gegenüber, von der anderen Seite der Diele öffnet sich das Zimmer, in dem man sofort den großen Webstuhl erblickt.

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