Veszprémi Történelmi Tár 1989. I.

Vita - Makkay János: Pannonia vagy Dácia?

VITA 83 A korong neve őrzési helye súlya gr mérete cm lelőhelye első említése Makkay 1985 Bona 1987 18 A Csáford 1 MNM 58.38.1. 81,6 12,5 Csáford, Bo­gota-hegy Korek 1960, VI. tábla 1 és VII. tábla 1 21 16. Csáford 1952/1 = MNM 1958 19 A Csáford 2 MNM 58.38.2. 59,0 10,5 Csáford, Bo­gota-hegy Korek 1960, VI. tábla 2 és VII. tábla 2 22 17. Csáford 1952/2 = MNM 1958 20 E Stramberk 1922 ? ? 21,4 Stramberk, Morvaország, Kotouc-hegy L. Jisl, Casopis Slezského Mu­zeaB,16,1967, 15, III. tábla 21 R Brzesc Kujawski Varsó, Régésze­ti Múzeum ? 8,5 Brzescv. Kujaw­ski 4. lh., XXXIV. sír K. Jazdzewski, Wiad. Arch. 15, 1938, XXV. táb­la 1-3 22 R Hlinsko 1 ? 1 4,5 Hlinsko, Lip­ník mellett, Morvaország, kincslelet J. Pavelcik, Pam. Arch. 70, 1979, 2. ábra 2 23 R Hlinsko 2 ? ? 3,3 Hlinsko, Lip­ník mellett, Morvaország, kincslelet Uo., 2. ábra 3 24 R Zalavár Keszthely, Balaton Múzeum 1 5,0­5,5 Zalavár, Basa­sziget, 2. ház, 57.gödör M. Virág Zs., ArchÉrt 113, 1986,5.kép 25 R Hornstaad 7 56 10­11,5 Hornstaad (Ba­den, NSZK), Hörnle I B. Dieckmann, Arch. Nachrich­ten aus Baden 38-39, 1987, 7. ábra RÖVIDÍTÉSEK BANNER 1960 = BANNER J.: Posta Béla születésének százados ünnepe, 1862— 1962. (Bp. 1962). BÓNA 1974 = BÓNA I.: A középkor haj­nala. A gepidák és a langobardok a Kárpát-medencében. (Bp., 1974). BÓNA 1976 = BÓNA, I.: Der Anbruch des Mittelalters. Gépiden und Langobarden im Kartatenbecken. (Bp., 1976). BÓNA 1970 2 = BONA I.: A népek ország­útján. In: A magyar régészet regénye. (Bp., 1970 2 ) 103-139. DIECKMANN 1987 = DIECKMANN, В.: Ein bemerkenswerter Kupferfund aus des jungsteinzeitlichen Seeufersiedlung Hornstaad-Hörnle I im wertlichen Bo­densee. Archäologische Nachrichten aus Baden, Heft 38/39, 1987, 28-37. MAKKAY sajtó alatt = MAKKAY, J.: The Tiszaszőlős Treasure. (Budapest, Aka­démiai Kiadó) sajtó alatt. ÖTVÖSMŰ = Bóna ÖM M. VIRÁG 1986 = M. VIRÁG Zs.: Java­rézkori részletek Zalavár-Basasziget­ről. ArchÉrt 113,1986,3-13. JÁNOS MAKKAY PANNONIÉN ODER DAKIEN? Bemerkungen zur Frage der hochkupferzeitlichen Goldfunde des Karpatenraumes Die folgenden Seiten geben eine kurze Zusammenfassung meines ungarisch­sprachigen Aufsatzes, der in Zusammen­hang mit zwei Artikeln von I. Bona (in dieser Zeitschrift - Veszprém Megyei Mú­zeumok Közleményei -, Bd. 18, 1986, Ss. 21-82 und 95-113) geschrieben wur­de. Der ungarisch verstehende Leser kann daraus deutlich entnehmen, daß ich mich ausschließlich nur mit Bemerkungen, Kriti­ken und Entwürfen von Bona (im folgen­den B) beschäftige, die von wissenschaft­lichem Charakter sind. Mit unwissenschaft­lichen Bemerkungen, oder solchen, die über jede Vorstellung hinausgehen, beschäftige ich mich nicht. Die ung. Version meines Aufsatzes besteht aus zwei Teilen. Die Argumente, die in 34 Punkten in dem ersten, längeren Teil behandelt worden sind, fasse ich in diesem Auszug nur kurz zusammen: I. а. В wirft mir Dinge vor, über die nicht ich zum ersten Mal schrieb, die nicht ich erfunden habe oder die ich einfach nie behauptet oder nie niedergeschrieben habe (Punkte 1., 2., 11., 18., 20., 24., 31. und 34.). Wenn diese Dinge als Fehler gelten, so sind sie nicht die Meinigen. Es gibt darunter auch solche, die В gegangen hat. b. Aufgrund von alten Daten, die heute nicht mehr den Tatsachen entsprechen, erhebt er Anklagen gegen mich, aber es kommt sogar vor, daß er mir meine richti­gen Angaben als Fehler vorwirft (Punkte 4., 9., 10., 12., 15., 18. und 22.). c. В verdreht in falscher, den Tatsachen nicht entsprechender Weise verschiedene meiner Angaben, und zitiert meinen Text irreführend und - wahrscheinlich mit Absicht - ungenau (Punkte 5., 23., 25.). d.B unterstellt mir in seinen Behaup­tungen Dinge, die ich nie geschrieben habe und stellt aufgrund derer wiederum weite­re Fehler bei mir fest (Punkte 6. und 28.). e. Der Wahrheit nicht entsprechende Daten gibt er so an, als wären sie end­gültig und vom ihm vollkommen geklärt (Punkte 2., 7. und 28.). f. В beschuldigt mich, daß ich Daten, die infolge der mangelhaften Forschung des vorigen Jahrhunderts fehlen, durch ,,wilde Theorien" ersetzt hätte (S. 72), während er - seiner Phantasie freien Lauf lassend — durch Anwendung der sog. ,,Érdy — Jankovich - Literati Nemes Sa­muel Theorie" eine wahrlich wilde und phantastische Theorie aufstellt. Laut die­ser Theorie stammen die drei Goldschei­ben, die früher zur Jankovich Sammlung gehörten, ebenso wie die Goldscheibe, die sich einst in der Storno-Sammlung in Sopron befand (heute vermisst oder endgültig verloren gegangen), aus dem mittelkupferzeitlichen Schatzfund von Ti szaszőlős, der im Jahre 1839 gefunden Wurde. В kann zu dieser wilden Theorie keinen einzigen Beweis vorbringen, trotz­dem hält er seine „Lösung" für wahr­scheinlich (Punkte 8. u. andere). g. Andere vor allem meinen Werken entnommenen Feststellungen gibt er als seine eigenen an (Punkte 9., 10., 13., 14., 16. und 17.). h. Grundlegende Quellen lässt er will­kürlich außer Acht, in manchen Fällen kennt er diese gar nicht, macht aber allgemeingültige Feststellungen bezüglich dieser Fragen (Punkte 19., 26., 28.). i. Merkwürdigerweise vertauscht er grundlegende archäologische Kategorien (er kennt den Unterschied zwischen den Begriffen ,Fundort" und ,.Fundzusam­menhang" überhaupt nicht!!!) und trifft, von dieser falschen Grundlage ausgehend, Werturteile (Punkte 18. und 21.). j. Er macht subjektive, nicht beweisbare Feststellungen, die weder mit der Wahr­heit noch mit wissenschaftlicher For-

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