A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 17. (Veszprém, 1984)

Jánoska Péter–Törő László–Varga Kázmér: A Veszprém Megyei Múzeumok Igazgatóság Felősörsi Műtárgyvédelmi Központjának fejlesztései terve, 1986–2000

mer 1983 sind die Restauratoren des Bakonyer Mu­seums, die Ausstellungsveranstalter und die Kunstarti­kel nach Felsőörs gezogen. Da aber die dort vorbereite­ten Arbeitsplätze provisorisch sind, hatten wir einen langfristigen Entwicklungsplan vorbereitet. Dieser Plan ist in dieser Abhandlung niedergeschreiben. Der zweite Teil der Abhandlung beschäftigt sich mit den Hauptzügen der Entwicklungslinie bis 2000. Die Verfasser haben einen vielseitige Entwicklungs­plan ausgearbeitet, der auch für ein Infrastruktur­zentrum der Museen dienen kann. Die Hauptfunktionen des Museumszentrums sind: 1. Lagerräume für Kunstartikel 2. Restauratorwerkstätten, Laboratorien 3. Werkstätten für Ausstellungsveranstalter 4. Werkstätten für die Instandhaltung der Gebäude 5. Andere Funktionen: Werkstätten für Reprographie, Stoff lagerräume 6. Wissenschaftliche und kulturelle Einheit 7. Administrative-wirtschaftliche Einheit Die Verfasser untersuchen gründlich die Funktionen und bestimmen die Anforderungen in Bezug auf die territoriale Möglichkeiten, auf die wissenschaftlichen Forschungen, usw. Die Kunstartikel werden — planmässig — den Stoff­sorten nach in verschiedenen Lagerplätzen aufbewahrt. Das dient vor allem den vielfältigen Schitz. Zu den Lagerräumen — die einen geregelten Dunst haben — gehören auch Forschungsräume, Transit-Lagerräume, wo die noch infizierten Kunstartikel durchläufig auf­bewahrt werden. Beim Planen der Restauratorwerksätten und der Einrichtungen haben es die Verfasser beachtet, dass für die künftige Personenzahl alles vorbereitet sein soll, auch was uns heute in Ungarn nicht zur Verfügung steht. Wir denken vor allem an die Experimente, die heute noch nicht eingeführt sind. (Zb. desinfizierende Gaskammer, oder das Röstwanne-System, usw.) Bei den Werkstätten der Ausstellungsveranstalter haben wir vor allem daran gedacht, dass die Arbeit unzerstört ständig durchgeführt werden sein soll. Demgemäss haben wir die Räume für die Grafiker, für die Tischler, für die Maschinen usw. geplant. Die Werkstätten der Ausstellungsveranstalter sind unmit­telbar mit den verschiedenen Lagerräumen verbunden. Das Veszprémer Bezirksmuseum Direktorat hat zur Zeit im Bezirk 20 Gebäude. Unsere Abhandlung be­schäftigt sich auch mit dem Plan um eine Gruppe für Instandhaltungen zu organisieren. Die besteht aus eini­gen Personen, und soll die kleinere Wiederherstellung­sarbeiten machen. Zu den wissenscheftlichen Forschungen geben grund­setzlich die Kunstartikel die Möglichkeiten. Ausserdem die Restauratorwerkstätten und die Laboratorien. Zum Weiterschreiten ist es nötig eine spezielle Fachbib­liothek zu schaffen, ausserdem zur Weiterbildung, zu den verschiedenen Konferenzen einen entsprechenden Raum zu haben. Zu der wissenschaftlichen Evidenz­haltung einen Rechnungsapparat, der auch für wissen­schaftliche Forschungen dienen wird. Die kulturelle Funktion sichern wir mit zwei ständi­gen Ausstellungen, und mit populärwissenschaftlichen Vorträgen. Wir haben auch an einen nachzeichnenden Apparat gedacht. Damit können wir nicht nur wert­volles schaffen, sondern auch materielle Einnahmen sichern. Das infrastrukturelle Zentrum, das auf grossem Grundstück liegt, insgesamt 50-60 Arbeiter, braucht ausserdem eine Wirtschafts-Administrativgruppe und die nötigen sozialen Einrichtungen. Am Ende der Abhandlung finden wir den Schema­tischen Entwicklungsplan des Zentrums und den finan­ziellen Personenzahlplan. 825

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