A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 17. (Veszprém, 1984)

K. Palágyi Sylvia: A balácai kutatások története (1904–1976)

dieser Zeit tauchte der Gedanke zum ersten Mal auf, für die Funde aus Baláca ein gesondertes Gebäude zu errichten. 92 Im Jahre 1912 erschien mit Unterstützung des VeszR­rém Bischofs Károly Hornig das Budh „Baláca", in dem Gyula Rhé seine bisherigen Forschungen zusammen­faßte. 94 ' 98­H)l Nach den zehntägigen Ausgrabungen im Jahre 1912 wurden die Forschungen in Baláca unterbrochen. Neuere Freilegungen erfolgten erst 1926. 144-147 ' I49-152 Das Ziel der Arbeiten von 1925 in Baláca war die Aushebung der Mosaiks des 8. und 20. Raumes. Aufg­rund des Beschlusses des Kultusministers erhielt das Ungarische Nationalmuseum als Gegenleistung zur Übernahme der Kosten das große Mosaik. Nach der Durchführung der Aushebung und der Betoneinbet­tungsarbeiten wurde das Mosaik des 20. Raumes in der Vorhalle des Ungarischen Nationalmuseums ausgestellt, wo es auch zur Zeit zu sehen ist. 108­" 5 ' m ~ 13 » (Abb. 20—23) In der Vorhalle des 1925 eröffneten Veszprémer Mu­seums wurden einige Mosaiktafeln des 31. Raumes ausgestellt. Die in Beton gefaßten Mosaiktafeln des 8. und 10. Raumes mußten jedoch weterhin gelagert wer­den. I03­,Ü5 Der Museumsdirektor Dezső Laczkó schuf mit seiner Spende von 1000 Pengő den Fond des Römischen Pavil­lions, aus dem je ein Flügel an die beiden Seiten des Museumsgebäudes gebaut werden sollte. Der geringe Zuwachs und schließlich der erneute Weltkrieg mach­ten die Errichtung der Gebäudeflügel nicht mög­lich. 159­167 Zu den archäologischen Ausstellungen von 1951 und 1958 entstand erst eine und dann weitere vier Re­konstruktionen von Wandmalereien und wurde auch der größte Teil des Mosaiks des 31. Raumes ausges­telltT 71­174 Im Jahre 1960 wurde in Tihany schon der farbige Mittelteil des Mosaiks des 10. Raumes ausgestellt und 1966 bei der Einrichtung der Steinsammlung die Rah­mentafeln des Mosaiks des 10. Raumes und jene Teile des Mosaiks des 8. Raumes, die in den I. Saal der Stein­sammlung paßten, nach Tihany transportiert. 176 In den Jahren 1970, 1978 und 1982/83 wurden wäh­rend der Rekonstruktion des Bakony-Museums bzw. unter Berücksichtigung des 1976 begonnenen zweiten Abschnitts der Ausgrabungen in Baláca die in der II. Etage des Veszprémer Museums untergebrachten Wandmalereien und Mosaiks abgenommen, um einerse­its die mit weiteren Details ergänzbaren Wandbilder in Baláca auszustellen und damit andererseits die Mosaik­fußböden in dem von Gyula Hajnóczi über dem Kern des Hauptgebäudes geplanten Schutzgebäude an ihren ursprünglichen Ort zurückkehren können. 177 51

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