Tóth Sándor szerk.: A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 14. – Természettudomány (Veszprém, 1979)

DR. RÉZBÁNYAI LÁSZLÓ: Kvalitatív és kvantitatív vizsgálatok az Északi-Bakony nagylepkefaunáján II.

tiger, als bei den zwei vorherigen Orten, obwohl diese etwas ärmlicher ist, weil in der Nähe einige von den interessanteren Bakonyer Pflanzen-Assoziationen fehlen (z. B. Birkenau, Steppenwiese, Assoziationen des Bachufers). Die häufigsten Arten waren in den einzelnen Jahren die Folgenden : Perizo­ma alchemillata L., Amathes c-nigrum L. - Timandra griseata Pet, Mamestra pisi L. - Scotia exclamationis L., Hypena proboscidalis L. Auch hier war Eriopygodes imbecilla F. die häufigste von den interessanteren Arten, aber auch Oporinia christy Prout war im Jahre 1969 ziemlich zahlreich. Die be­deutenderen Bakonyer Neuigkeiten waren hier hauptsächlich kaltliebende, in Ungarn montane Arten (Cerapteryx graminis L. Lygephila viciae Hbn., Discoloxia blomeri Curt., Chloroclysta truncata Hbn., Eupithecia satyrata Hbn., Calli­clystis chloerata Mab., Euphya Hangulata Haw., Epirrhoe hastulata Hbn. undAnaitis praeformata Ilbn.j. 7-8. Zirc — Arboretum Der Arboretum der Kleinstadt Zirc (380 m) ist ein Wald­relikt dem Oberlauf des Cuha-Bachs entlang, ein alter und gutgepflegter, kleiner Naturschutzpark, in der Mitte eines flachen, breiten Beckens mit Landwirtschaft-Charakter. Die wichtigsten Bestandteile sind Ahorn-, Linden-Arten und Esche neben einigen anderen Laubbäumen, gepflanzten Kie­fern, Fichten, Lärchen und exotische Pflanzen (Karte 9.). Es ist sehr wichtig folgendes festzustellen: ausser einzelnen Stü­cken fehlen hier die charakteristischen Bäume der Bakonyer Wälder, die Eiche, die Buche und die Hainbuche. In der Ge­gend befinden sich viele Gärten mit Obstbäumen, Ackerfelder nur etwas weiter. Auf Grund der dreijährigen Sammlung mit der Hilfe einer Lichtfalle (in den Jahren 1969 und 1971 mit einer normalen, opalen, 100 W starken Glühbirne, im Jahre 1972 mit einer 80 W starken Quecksilberdampflampe) hält der Verfasser die hiesige Nachtgrossfalter-Fauna für eine verarmte Variante der drei vorherigen, obwohl die laubfres­senden Arten in dieser Fauna noch bedeutendere Rolle spie­len. Die häufigsten Arten waren die, die den in Ungarn ge­wöhnlicherweise verbreiteten und häufigen Arten angehören (Timandra griseata Pet., Colotois pennaria L., Hoplodrina al­sines Brahm., Amathes c-nigrum L., Rivulasericealis Sa), in­teressantere Arten kann man nur zwischen den mittelhäu­figen Arten antreffen (z. B. Mythimna conigera SchiffErio­pygodes imbecilla F. Hydraecia micacea Esp., Naenia typica L.). Die bemerkenswerteren Bakonyer Neuigkeiten sind wie­der hauptsächlich kalt-liebende Arten (Eulithis testata L., Eupithecia pini Retz., E. selinata H. Sch., Xantorrhoe monta­nata L., Itame wauaria L.). Die Tabellen Sie sind mit solchen Methoden verfertigt, welche schon im ersten Teil der Arbeit bekannt gemacht wurden doch mit wenigen Änderungen, nämlich beim Ráktanya und beim Zirc sind die zweijährigen Gesamtangaben weggeblieben, aber die VI. und VII. Tabellen sind mit den jährlichen Prozentangaben (Massenbeteiligungen) ergänzt geworden. Tab. I: Die quantitativen Angaben der häufigeren Arten in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit (Häufigkeitsserienzahl, Art­name, dreijährige Exemplarenzahl und massenbeteiligung, Exemplarenzahl, Massenbeteiligung und Häufigkeitsserienzahl in den einzelnen Jahren). Tab. II: Die quantitativen Angaben der interessanteren, selteneren Arten. Tab. III: Die Zahl der Tage des Vorkommens bei den häu­figeren Arten. Tab. IV: Die täglichen durchschnittlichen und maximalen Exemplarenzahl der häufigeren Arten. Tab. V: Die Verteilung der gefangenen Arten und Exemp­lare nach Familien (Familienname, Artenzahl, der Anteil de­ren in den gefangenen Arten, Exemplarenzahl, der Anteil de­ren in den gefangenen Exemplaren, gesamt und in den einzelnen Jahren). Tab. VI: Die Verteilung der Anzahl der gefangenen Arten und Exemplare nach den wahrscheinlichen Futterpflanzen­schichten (Krohnenschicht, Krohne- und Staudenschicht, Staudenschicht, Staude- und Rasenschicht, Rasen- und Fall­aubschicht, Baumstammschicht, Krohnenschicht gesamt, Staudenschicht gesamt, Rasenschicht gesamt, Artenzahl, der Anteil deren in den gefangenen Arten, Exemplarenzahl, der Anteil deren in den gefangenen Exemplaren, gesamt und in den gefangenen Exemplaren, gesamt und in den einzelnen Jahren). Tab. VII: Die Verteilung der gesammelten Arten und Exemplare auf Grund einiger wichtigeren Futterpflanzen (Ar­tenzahl, ihre Beteiligung in den gesamt-gefangenen Arten und in allen laubfressenden Arten, Exemplarenzahl, ihre Beteili­gung in den gesamt-gefangenen Exemplaren und in allen laub­fressenden Exemplaren, Kiefer-Fichte-Lärche, Eiche, Birke, Erle, Weide und Pappel, Obstbäume, andere Laubbäume, mo­no-oligo phage und polyphage Laubfresser, an den genannten Laubbäumen lebende polyphage Laubfresser, an den Pflanzen der feuchten Wiesen lebenden). Tab. VIII: Die charakteristischen Arten der einzelnen Grosschmetterlings-Aspekte (der Anfang, die Mitte und das Ende der Monate, t = absolut dominante Arten, 0 = dominante und Subdominante Arten, X = andere Arten mit bedeutender Beteiligung). Tab. IX: Die Liste der mit Lichtfallen erbeuteten Arten in systematischer Reihenfolge (nach Kovács, Boursin und Her­bulot), mit Hinweisen auf die eventuellen Serienzahlen der Arten in den vorherigen Tabellen. A szerzó' címe (Anschrift des Verfassers) : Dr. Rézbányai László Ch-6003 Luzern Obergütsch 13. 191

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