A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 12. (Veszprém, 1973)

Tóth László: A Bakony hegység Elateridae- (pattanóbogár-) faunájának alapvetése

TALLOS, P. (1966): Pattanóbogár-félék (Elateridae) in: Keresztesi В.: A fenyők termesztése. — Budapest, pp. 463. THIELE, H. U. (1968): Was bindet Laufkäfer an ihre lebensräume? — Naturwiss. Rundschau., 21. p. 57—65. TÓTH, L. (1968): Adatok a Balaton-felvidék bogár­(coleoptera) faunájához. — Veszprém Megyei Múzeu­mok Közleményei, 7., p. 351—365. Im Forschungsrahmen des „Naturbildes des Bakony­Gebirges" kam es auch zur Bearbeitung der Elateridae Familie. Die faunistische Bearbeitung bezüglich des Karpaten-Beckens dieser Familie wurde zuletzt im Jahre 1896 von DEZSŐ KUTHY in Fauna Regni Hun­gáriáé durchgeführt. Seitdem sind nur kleinere Teil­studien aus diesem Themagebiet erschienen. Den Grund der Bearbeitung bilden die Exemplare des Bakonyer Museums sowie die, die in der eigenen Sammlung des Verfassers vorhanden sind. Die Grund­legung der Arbeit erforderte die Verwendung der in der Literatur bis zu dieser Zeit erschienenen Angaben wie diese von HOPFFGARTEN (1876), KUTHY (1896), WACHSMANN (1907), LICHTNECKERT, SZÉKESSY (1943), TÓTH (1969). Die Bestimmung der zur Verfü­gung stehenden Arten führte Verfasser selbst durch, in kritischen Fällen wurden Vergleiche mit den Exempla­ren der REITTER-Sammlung des Naturwissenschaftli­chen Museums vorgenommen. Vom Gebiet des im weiteren Sinne genommenen Ba­kony-Gebirges war der Nachweis von 64 Arten mög­lich. Das ist mehr als 1/3 von den Arten, die im Kar­paten-Becken bis z. Z. bekannt sind. Bei der Aufführung der Arten findet man nach dem Namen des Arealtypes die Charakteristik der Bakonyer Biotope und auf Grund dieser werden die ökologischen Ansprüche der Imago angegeben. Nach diesen folgt auf Grund der Literatur die Bekanntgabe der Lebensweise und die der Schädigung der Larven, die phänologischen Angaben, die Abkürzung der Namen der Sammler und zuletzt ein Hinweis auf das Vorkommen in den Bako­nyer Teilgebieten. Verfasser fasst nach dieser Aufführung die von ihm benutzten Bezeichnungen der Arealtypen zusammen und führt auch ihre quantitative Trennung an den Teilgebieten des Bakony-Gebirges an. Der Gruppierung von THIELE (1968) folgend unterscheidet er in Be­trachtnahme der ökologischen Ansprüche folgende 4 Gruppen: 1. Stenök-Waldarten. Irgend ein Stadium ihrer Indi­viduumsentwicklung ist an eine holzige Pflanze gebun­den. Es sind stenök Organismen, hauptsächlich psy­chrophile, hygrophile, umbrophile Arten. Ihre Areale sind in die europäischen, mitteleuropäischen boreo­montane Typen einzugliedern. Ihr Einwandern in das Within the scope of the „Nature Landscape of the Ba­kony Mts." a comprehensive elaboration of the Elate­ridae family has been completed. The last overall fau­nistical survey of this group of beetles was done in UBRIZSY, G. (1960) : A növényvédelem gyakorlati ké­zikönyve. — Budapest, pp. 831. WACHSMANN, F. (1907): Pápa és vidékének bogár­faunája. — Rov. Lapok, 14. p. 11—23. WINKLER, A. (1924—1927) : Catalogus Coleopterorum. Regionis Palearcticae. — Wien, pp. 1698. Bakony-Gebirge erfolgte wahrscheinlich während der Eiszeit. Ihre rezente Verbreifung im untersuchter Ge­biet veranschaulicht Abb. 1. 2. Euriök-Waldarten. Auch hier ist das eine Stadium der Individuumsentwicklung an Bäume gebunden, ihre Beziehung zu den zusammenhängenden Waldbeständen ist aber bedeutend lockerer. Sie sind am Waldrand oder auch von ihm bedeutend entfernt, in den offenen Pflanzengemeinschaften zu finden. Gegenüber den Kli­mafaktoren zeigen sie eine grössere Toleranz, es sind euryöke Arten. Ihr Areal ist von grosser Ausdehnung: holarktisch, paläarktisch, eurosibirisch. Vorhanden sind sie im ganzen Gebiet des Bakony-Gebirges. 3. Stenök-Feldarten. Ihre Individuumsentwicklung ist an die offenen Pflanzengemeinschaften gebunden. Es sind photophile, thermophile, xerophile Arten, stenök Organismen. Ihr Areal ist von pontus' schem, ponto­mediterranem und mediterranem Typ. Im Gebiet des Bakony-Gebirges kommen sie dort vor, wo die Klima­einwirkung am stärksten ist. 4. Euryök-Feldarten. Das Larvenstadium ihrer Indi­viduumsentwicklung ist an offene Pflanzengemein­schaften gebunden, dieses schliesst aber nicht aus, dass sie auch als Wurzelschädlinge der holzigen Pflanzen auftreten. Der Temperatur, dem Licht und der Feuch­tigkeit gegenüber sind es euryök Organismen. Ihre Areale sind von grosser Ausdehnung: holarktisch, palä­arktisch und eurosibirisch (die hierher gehörenden Ar­ten sind aus dem ungarischen Text klar zu ent­nehmen). Die Abgrenzung des Bakony-Gebirges als eine selb­ständige zoogeographische Teillandschaft des Transda­nubischen Mittelgebirges (Pilisicum) rechtfertigt auf Grund der bis jetzt gesammelten Angaben das Vor­handensein folgender Arten: Corymbites aeneus, C. castaneus, C. cupreus ssp. aeruginosus, Elater erythro­gonus, Athous rufus, A. subfuscus, A. villosus, Melano­tics rufipes. Als Anhang teilt Verfasser den abgekürzten Bestim­mungsschlüssel der schwer bestimmbaren EZater-Arten sowie die tabellenartige Zusammenfassung der Ergeb­nisse der von dem Lepidopterologen LÁSZLÓ RÉZ­BÁNYAI mit Lichtfallen durchgeführten Untersuchun­gen mit. László Tóth 1896 when the Fauna Regni Hungáriáé was compiled this part was made by DEZSŐ KUTHY. Ever since only small contributions appeared in this field of re­search. DIE GRUNDLEGUNG DER SCHNELLKAFER-FAUNA (Elateridae) DES BAKONY-GEBIRGES A MONOGRAPH OF THE SKIPJACK (Elateridae) FAUNA OF THE BAKONY MOUNTAINS 386

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