A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 12. (Veszprém, 1973)

Tóth László: A Bakony hegység lágytestűbogár- (Col. Malacodermata-)faunájának alapvetése

IRODALOM — LITERATUR BULLA, В. (1962) : Magyarország természeti földrajza. — Budapest, pp. 424. DAHLGREN, G. (1968): Beiträge zur Kenntnis der Gattung Rhagonycha (Col. Cantharidae). — Ent. Blät­ter 64/42/, p. 93—124. DUDICH, E. (1954): Állatföldrajz. Egyetemi jegyzet. — Budapest, I, pp. 98, IL pp. 204. (kézirat). GYÖRFI, J. (1957): Erdészeti rovartan. — Budapest, pp. 670. HORVATOVICH, S. (1969) : A kárpát-medencei lágy­testű bogarak (Col. Malacodermata) faunisztikai és fe­nológiai adatai. — Rov. Közi. 22,8/, p. 131—249. JUNK, W.—SCHENKLING, S. (1910—1939): Coleop­terorum Catalogus, IX., X. KASZAB, Z. (1955) : Különbözőcsápú bogarak. Di­versicornia I. Lágytestű bogarak. Malacodermata. — Fauna Hungáriáé 8/1/, pp. 144. KASZAB, Z. (1955): Neue und wenig bekannte Ma­lacodermata (Col.) aus dem Karpatenbecken. — Acta Zool. Acad. Sei. Hung. 1, p. 289—307. KUTHY, D. (1896): Coleoptera. In: Fauna Regni Hun­gáriáé. — Budapest, pp. 213. LATTIN, G. de (1967): Grundriss der Zoogeographie. — Jena, pp. 602. LICHTNECKERT, F.: Gyűjtőnapló, (kézirat). PAPP, J. (1968) : A Bakony hegység állatföldrajzi vi­Im Rahmen der Bakony-Forschung wurde die Fami­lienserie der Weichkäi'er (Coleoptera, Malacodermata) in dieser Arbeit vom Verfasser bearbeitet. Während seiner Arbeit verwendete er das Material des Bakonyer Museums, sowie seine eigene Sammlung, deren Exemplare er selbst determinierte, die diesbezüglichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Fachliteratur — so die Angaben der Zoologischen Sammlung des Buda­pester Naturwissenschaftlichen Museums weiterhin Angaben, die von KUTHY (1896), WACHSMANN (1907), LICHTNECKERT, SZÉKESSY (1936, 143), KA­SZAB (1955), PAPP (1968), TÓTH (1968) früher publi­ziert wurden. Auf diese Weise zählt die Studie von 10 Familien 41 Gattungen von diesen insgesamt 106 Ar­ten, 2 Varietäten und 32 Aberrationen auf. Die flächenmässige Grundlage der Forschung bildet die ca 4000 km 2 grosse Landschaft, das Bakony-Gebirge (Bakonyicum), das den transdanubischen Teil (Pilisi­cum) des Ungarischen Mittelgebirges (Matricum) dar­stellt. Die Systematisierung und die Nomenklatur beruht abgesehen von einigen neu aufgetauchten geringfügi­gen Abenderungen auf der Arbeit von KASZAB (1955). Verfasser teilt neben dem genauen Aufzählen der Namen der Arten die genauen Fundortsangaben, den abgekürzten Namen der Sammler, die phenologischen Angaben, die Exemplarenanzahl mit und weist sogar mit einem Satz auf die im Bakony-Gebirge erfahrenen Sammlungsumstände hin, die zugleich auch die kurze autökologische Charakterisierung bedeuten. Zuletzt weist er abgekürzt, mit Buchstabenkennzeichnung auch auf ihr Vorkommen in den zoogeographischen Klein­landschaften in den Teillandschaften des Bakony-Ge­birges (Abb. 1) hin. szonyai. — A Veszprém Megyei Múzeumok Közlemé­nyei, 7, p. 251—314. REITTER, E. (1911): Fauna Germanica. 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Zu einer uml'assenden zoogeographischen und fauna­genetischen Auswertung sind die Angaben laut Verfas­ser noch nicht genügend. Die fotoaktiven Arten werden auf Grund des von den Lepidopterologen LÁSZLÓ RÉZBÁNYAI gesam­melten Käfermaterials in einer zusammenfassenden Ta­belle vorgestellt. Dieses ist darum von Bedeutung, weil die Kenntnisse in dieser Hinsicht über die hierher ge­hörenden Arten höchst lückenhaft sind. Zuletzt wird über 5 Arten eine eingehende Charakterisierung, die besonders in zoogeographischer Hinsicht interessant ist, mitgeteilt. Dictyopteris aurora HERBST. Als eine seltene stenök-silvicol-montane Art kommt ein seltenes Tönungselement. Sie kommt in der alpinen Tönungselement im Gebiet des Nord-Bakony-Gebirges vor. Podabrus alpinus PAYK. Sie erscheint in der Fauna des Karpaten-Beckens als ein seltenes Tönungselement. Sie kommt in der alpinen und subalpinen Region vor und zieht sich nur stellen­weise in die Laubwälder des Mittelgebirges herunter. Früher wurde nur ein Exemplar im Bakony-Gebirge in der Umgebung von Zirc gefunden, leg. LICHT­NECKERT F. In den letzten Jahren wurden mehrere Exemplare hauptsächlich unter Benutzung von Licht­fallen eingesammelt. Verfasser betrachtet die Art als psychrophil, hygrophil und umbrophil. Die phenologi­schen Angaben sowie die Ergebnisse der Lichtfallen­sammlung bringen das Problem, dass die Seltenheit ihres Vorkommens im Mittelgebirge wahrscheinlich durch ihr Stenochron-Wesen und durch ihr aus ihrer Photoaktivität stammenden Lebensweise, tagsüber ver­steckt, eher nächtliche Beweglichkeit, zu erklären ist. In zoogeographischer Hinsicht ist ihr interessantes Vor­DIE GRUNDLEGUNG DER WEICHKAFER-FAUNA (Col. Malacodermata) DES BAKONY-GEBIRGES 367

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