A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 7. (Veszprém, 1968)

Papp Jenő: A Bakony-hegység állatföldrajzi viszonyai

VÁGVÖLGYI J. (1954): A Kárpátok malakofau­nájánák kialakulása. — Állat. Közlem., 44, p. 257— 278. WACHSMANN F. (1907) : Pápa és vidékének bo­gárfaunája. — Rov. Lapok, 14, p. 11—23. WAGNER, E. (1966) : Wanzen oder Peteroptera I. Pentatomorpha. (In Die Tierwelt Deutschlands 54.) — Jena, VEB. G. Fischer. WAGNER, E. (1967): Wanzen oder Heteropteren II. Ciimicimotrpha. (In Die Tierwelt Deutschland 55.) — Jena, VEB. G. Fischer. WALLNER E. (1937): A Bakony. — Pannónia (Pécs), 1—6, p. 45—148 + 5 térkép. Einleitung. — Die zoologische Erforschung des Bakony hat in dem letzten Jahrzehnt im Rahmen des Forschungsprogramms „Naturlandschaftsbild des Bakony" einen Aufschwung erfahren. Im Zeit­räume von 1940—1960 wurden in der zoologischen Literatur Ungarns Veröffentlichungen über die Tier­welt des Bakony immer häufiger. Mit dem Heran­rücken der Zeit an unsere Tage vermehren sich die Mitteilungen von Angaben und die Erörterungen die den Bakony zu ihrem ausschiesslichen Thema haben. All das bedeutet das Aufleben der zoolo­gischen Erforschung des Bakony. Geographie des Bakony. — Der Bakony ist ein gut abgrenzbares Mittelgebirge des Karpaten­Beckens, der in der Mitte vom nördlichen Trans­danubien liegt (Abb. 1). Geomorphologisch wird er in sechs Kleingegenden geteilt, mit der Gesamtgrösse von 4000 km 2 . Der Bakony ist ein abgegriffenes Rumpfgebirge auf dessen Oberfläche sich wellein­haft erhöhende 200—700 m hohe Berge und Hügel sich mit Hochebene und Becken abwechseln. Sein höchster Gipfel ist Kőrisihegy (704 m) ; er hat noch fünf über 600 m hohe Berge. Die heutige Masse des Gebirges hat sich zur Zeit der spät-tertiären Alpen­formation durch Brüche und Schuppenbildungen aus der auf dem Grunde des ungarischen Beckensystems gelegenen variszischen Grundschicht erhoben. Für seine Struktur sind die vier longitudinalen (NO — SW) und die zahlreichen Quer-Bruchlinien (NW — SO) äusserst bezeichnend, die die Grenzen der einzel­nen Kleingegenden vertreten können. Entlang der Brüche hat sich die Erdkruste der Oberfläche ver­worfen, Schuppen wurden gebildet und Erdkrusten­teile zusammen- und aufeinander geschoben. Die Hauptmasse des Bakony ist sedimentärer Kalkstein und Dolomit (Durchscnnittsdicke 2000 m) aus der Trias, weitere Komponenten in der Ornung der Wichtigkeit sind Basalt, Süsswasserkalkstein, Kiesel, Lehm, Sand und Löss (LÁNG 1958, 1962). Klima des Bakony. — In der nördlichen Hälfte des Bakony befindet sich das grösste, zusammen­hängende, feuchte Gebiet von Ungarn, während die südliche Hälfte des Bakony (Balaton-Hochland!) eine von Ungarns Gegenden mit dem mildesten Kli­WALLNER E. (1941) : A Bakony erdőtakarójának átalakulása a XVIII. század végéig. — Földr. Köz­lem., 69, p. 1—29. WALLNER E. (1942): A Bakony erdőtaikarójá­nak a pusztulása a XIX. században. — Földr. Köz­lem., 70, p. 32—42. WALLNER E. (1943): A Bakony erdőtakarójának jelen képe. — Földr. Közlem., 71, p. 260—277. ZÓLYOMI B. (1952): Magyarország növénytaka­rójának fejlődéstörténete az utolsó jégkorszaktól. — MTA Biol. Oszt. Közlem., 1. p. 491—543. — — (1960): Magyarország éghajlati atlasza. — Budapest, Akad. Kiadó. ma ist. Teils der Balaton selbst, teils die geomorpho­logischen Gegebenheiten des Hochlands verleihen der Region einen submediterranen Charakter meso­klimatischer Prägung. Im allgemeinen befindet sich das Klima des Bakony (mitsamt mehreren Gliedern des Ungarischen Mittelgebirges) im Treffpunkte der atlantischen, kontinentalen und mediterranen Kli­maeinwinkunigen (KAKAS 1960, 1963; RÉTHY 1940). — Der Jahresdurchschnitt der Niederschlagsmenge ist 600—800 mm (der Landesdurchscnitt ist 300— 500 mm), von März bis Ende Oktober (während der Vegetationsperiode) ist er 500—650 mm, mit einer ziemlich gleichförmigen Verteilung. Der Jahres­durchschnitt der Temperatur ist 9—9,5 C° (der Lan­desdurchschnitt ist 8—11 C°). Die Temperatur schwankt, von der Meereshöhe abhängend, zwischen 8,5 und 10,5 C° (Nord-Bakony: 8,5—9 C°, Balaton­Pochland 10,5 C°), während der Vegetationsperiode zwischen 14 und 15 C°, in den Sommermonaten zwischen 18 und 21 C°. Die jährliche Anzahl der Stunden mit Sonnenschein ist zwischen 1400 und 1450 (der Landesdurchschnitt ist zwischen 1450 und 1500). Herrschende Windrichtung ist die nordwest­liche. — Trotzt der Niederschlagsmenge von 600— 800 mm gibt es nur wenig Fluss- und Stillwasser. Die Ursache davon ist, dass durch den Kalkstein und Dolomit das Wasser ins Tiefe hinunterfliesst. Deswegen, insbesondere zur Zeit des Niederschlags­Minimums des Spätsommers, schmachtet die Vege­tation vielerorts vor Wassermangel, was wiederum auch die Tierwelt in Mitleidenschaft zieht. Die ständigen und wasserreichen Bäche der Gegend sind: Gerence, Cuha, Gaja, Séd, Eger und Lesence. Vegetation des Bakony. — Das Bakony-Gebirge ist das westliche Glied der tranisdanubischen Hälfte des pflanzengeographischen Bakonyicum (FEKETE, 1964). Das aus geoimorphologischer Hinsicht als eine Einheit betrachtete Gebirge gehört zweien Floren­distrikten an (Vesprimiense und Balatonicum), die sich auch auf das Vértes-Geblrge erstrecken. Für seine Flora und Vegetation sind — seinem klima­tischen Charakter entsprechend — die subatlan­tischen, mittel-europäiischen, iilirischen, oder sub­mediterranen Species mit einem balancierten Kli­Die tiergeographischen Verhältnisse des Bakony-Gebirges 20* 307

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