A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 4. (Veszprém, 1965)

Németh Péter–Torma István: A romándi későbronzkori raktárlelet

schnitt in gedruckter Segment-Form, ohne Ver­dickung der beiden Enden (XVII. k. 116.) vor. Dieser letztere weicht mit seiner Verzierung, be­stehend aus einfacheren und spärlicheren Linien, von den anderen ab. Dazu last sich auch das Halb­fabrikat Nr. 115 zählen. Es ist noch nicht gebogen geworden. Die Parallelen unserer Armringe sind mit mehr oder weniger abweichender Verzierung unter den Ha B-Punden zu finden. 82 Im Fund von Romand sind 59 Nadeln und Bruchstücke ngewono erhaltenadelneblieben. Un­ter den uvnn htz ahl reichen Nage Ndlder Spät­bronzezeit findet man in Kopfform und in Verzie­rung kaum zwei gleiche Exemplare. Auf Grund der gemeinsamen Züge der Kopfform lassen sich fünf Haupttypen unterscheiden. Zur ersten Gruppe gehören die Nadeln mit eingerolltem Kopfteil (XXIII. k. 184-185., 189-190.). Für alle weite­ren Typen ist der massive Kopf in verschiedenen Formen bezeichnend. Auf diesem Grund wird die Rede von Nadeln mit doppelkonischem Kopf, Na­deln mit gedrungener Kugel (Linsenkopf), Nadeln mit Zwiebelkopf, endlich Nadeln mit Zylinderkopf, oben mit einer Spitze sein. Natürlich sind auch mehrere Übergangsformen vorhanden, so z. B. kommen auch doppelkonische Köpfe mit abge­rundeten Seiten vor, (XVIII. k. 138-139.). Ein Teil derselben bildet Übergang zu den Zwiebel­kopfnadeln (XVIII. k. 134-135.). Unter den Na­deln mit eingerolltem Kopf und den Zwiebelkopf­nadeln findet man den Hals manchmal tordiert (XXIII. k. 184., XX. k. 153-154.). Abgesehen von einigen unverzierten Exemplaren wird der Kopfteil der meisten Nadeln mit geometrischen Mustern verziert. Auch am Hals mehrerer Nadeln kommen verschiedene Muster vor. Verwandte Muster auf verschiedenen Nadeltypen lassen da­rauf folgern, dass die Nadeln in derselben Werk­statt, oder allerdings in derselben Zeit verfertigt wurden. Die Übereinstimmungen in der Verzie­rung sind besonders bei jenen Nadeln wichtig, de­ren datierbare Parallelen selten sind. Nadeln mit eingerolltem Kopf teil kommen bereits seit der Frühbronzezeit vor. Diese sind also für die Datierung ungeeignet. 83 Für die anderen Nadeln finden wir gute Paral­lelen im Fundbestand von Velem. 84 Leider sind die „Hamsterfunde" für die Datierung ungeeig­net. Ähnlichen Schwierigkeiten stehen wir im Fall der zahlreichen Nadeln der Ansiedlung Roseninsel gegenüber. 85 Auch die unverzierten Nadeln mit doppelkoni­schem Kopf sind für sich für eine genauere Zeitbe­stimmung wenig geeignet. Eppel datiert die ähnli­chen Nadeln aus dem Gräberfeld von Unter-Radl auf BD. 86 Unter den Peschiera-Funden sind gleiche Exemplare, wie diejenigen von Romand (XXII. к. 176., 178 —179.) vorhanden. 87 Diese datiert Müller­Karpe auf Grund eines ähnlichen Exemplars von Allumiere auf den mit Periode На В 1 gleichgestell­ten Zeitabschnitt der Protovillanova-Kultur. 88 Diese langlebige Nadelform ist unter anderen Ha B-Typen auch im Fund von Roseninsel vertreten. 89 Unter den Nadeln mit gedrungenem Kugelkopf (Linsennadeln) finden wir drei unverzierte (XXIII. k. 180 — 182.) und ein verziertes Exemplar (schräg gestellte Kerbungen zwischen horizontalen Linien­bündeln (XXIII. k. 183.). Eine Analogie unseres verzierten Stückes finden wir in Peschiera. 90 Die ähnlich verzierten Kugelkopfnadeln datiert Eppel auf Ha A. 91 Die doppelkonischen Zylinderkopfnadeln stam­men eigentlich von den durch Müller-Karpe Basis­kopfnadeln genannten Zylinderkopfnadeln, deren Kopf mit ringsherum laufenden, tiefen Linien ge­gliedert sind. 92 Er datiert diesen Typus auf die äl­tere Periode der Urnenfeiderkultus. 93 Die Paralle­len dieser doppelkonischen Zylinderköpfnadeln finden wir ausser dem Stück von Peschiera 94 unter den Funden mehrerer Gräberfelder Süddeutsch­lands. 95 Müller-Karpe vergleicht den Typus, ge­nannt Spindelkopfnadel, mit den ähnlichen Exem­plaren des Gräberfeldes der jüngeren Urnenfelder­zeit von Maria Rast, mit der Bemerkung, dass ähnliche Nadeln auch in der früheren Bronzezeit vorkommen. 96 Er hat aber in seiner Kombinations­tabelle für die Gräberfelder um München dieselbe Nadel unter die für На A 2 bezeichnenden Funde gesetzt. 97 Es sei doch bemerkt, dass sich bei der Mehrzahl der hierzu gezählten Nadeln von Ro­mand eine entwickeltere Form finden: entweder springt der obere Kegel etwas geschweift hervor (XXI. k. 164 — 167.), oder ist die Basis dieses Ke­gels kleiner, als der Durchmesser des Zylinders (XXI. k. 163., 168., XX. k. 153.). Eine Analogie dieser Lösung ist unter den Funden von Rosenin­sel zu finden. 98 Bei einigen Übergangsstücken erin­nert der mittlere Teil statt Zylinders an Form von Fass (XXI. k. 162., 165., 169.). Diese stehen eigent­lich den Zwiebelkopf nadeln nahe. Auch für ihre Zeitbestimmung sind die dort Gesagten gültig. Der grösste Teil der Nadeln von Romand gehört zum Typ der Zwiebelkopfnadeln. Bezeichnend für diesen ist eine konische Spitze, die aus der Kugel, oder der gedrungenen Kugel oben herausspringt (XVIII. k. 132 -136., 141., XIX. k. 142 -152., XX k. 154.). Dieser Typus ist vom doppelkonischen Kopftypus angefangen bis zum Zylinder köpf typ 85

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