Mindszenty József Veszprémi püspök 1944-1945 (Veszprémi Múzeumi Konferenciák 7. 1996)
Varga István: Mindszenty József veszprémi püspök egyházlátogatásai és a háborús károk felmérése
Der Bischof rechnete damit, daß er aus Farkasgyepü schon von seinem eigenen Förstbeamten nach Veszprém gebracht wird. Der Förstbeamte jedoch hatte keinen einzigen Wagen mehr, nicht einmal ein Pferd. In Veszprém empfang den Bischof ein trauriges Bild. Die kirchlichen Gebäude, der Bischofspalast war völlig ausgeraubt. Die Kathedrale wurde von einer Frauentruppe der Sowjetischen Armee geplündert. Mindszenty begann bald die Pfarrämter seiner Diözese zu besuchen. Es erwartete ihn ein trauriges Bild. 34 Kirchen, 20 Schulen, 6 Filialkirchen, 7 Kapellen, 7 Kloster wurden sehr schwer verletzt. 12 Kirchen, 5 Pfarrhäuser, 12 Schulen, 4 Kapellen waren unbrauchbar. Fünf bedeutende Kirchen wurden beim Rückzug der deuschen Truppen gesprengt: die in Felsősegesd, Inke, Kutas, Nagybajom und Tarany. Die schwersten Verluste erlitten folgende Pfarrämter: Balatonfőkajár, Várpalota, Kutas, Mesztegnyő, Ősi, Lepsény und Nagyatád. Ausserdem ist die Druckerei der Diözese völlig niedergebrannt, auch die Papierhandlung, die Gebäude des kleinen und großen Seminariums wurden leicht beschädigt, doch die Ausrüstung wurde fast völlig zugrundegerichtet. Bald begann man mit der Wiederherstellung der Kirchen. Der Krieg hatte auch seine Menschenopfer: Ambrus Somlyai, Seelesorger der Gemeinde Ősi wurde am 3-ten Februar 1945 1 km von Ősi entfernt mit durchschossenem Kopf und durchgestochenem Herzen und Gesicht vorgefunden. István Lévai, Pfarrer von Balatonfőkajár fiel am 8-ten Dezember 1944 zum Opfer des Krieges. Sein Haus wurde von einer Mine getroffen und nahm seinem Leben ein Ende. Gábor Németh, pensionierter Pfarrer wurde im Alter von 74 Jahren zum Opfer des Krieges. Sándor Padányi, Pfarrer von Inke hat infolge der Kriegsereignisse sein Leben verloren. Pál Martincsevics, Pfarrer aus Gyékényes wurde von einem Maschinengewehr auf dem Weg nach Gola erschossen. János Pethő in Szentmártonkáta gestorben. József Zarka, Pfarrer aus Pakod wurde im Alter von 62 zum Opfer des Krieges. Am 20-sten September 1945 kam die Nachricht über die Erzbischofsernennung von József Mindszenty nach Veszprém. Am Tag des Hl. Michaelis nahm er Abschied von seinen Priestern und Gläubigen. "Ich hätte gerne mit Euch bis zu meinem Tode gearbeitet..." Der Herrscher über die Historie erwartete von ihm andere Aufgaben. 47