Tudomány és művészet Veszprémben a 13-15. században (Veszprémi Múzeumi Konferenciák 6. 1996)
Solymosi László: Az 1515. évi Veszprémi Zsinat és a vallásos élet
waren die muttersprachlichen Elemente unentbehrlich. Die Gläubigen beichteten in ihrer Volkssprache und auch bei der Trauung wurde der Eheschwur in Muttersprache abgelegt. Wenn es zu einer Nottaufe kam, so konnte man die erlernten Taufformeln auch in Umgangsprache sagen. Die Veszprémer Beschlüsse haben sich im Falle derBeichte und der Kommunion auf die Muttersprache berufen, was als Neuigkeit galt. In beiden Fällen haben die Gläubigen samt dem Priester in ihrer Muttersprache den Text der gemeinsamenBeichte(confessio generalis) vorgesagt, der bei der Kommunion mit einem verhältnismäßig längeren muttersprachlichen Teil, mit einem Dialog zwischen den Gläubigen und dem Priester ergänzt wurde. Das Veszprémer Synodalbuch besteht - seiner Kunstgattung entsprechendaus Teilen aus verschiedenen Zeiten. Es enthält viele alte Elemente und verhältnismäßig wenige Neuerungen, so gutes in gewissem Sinne als zeitlos. Es weist nichts daraufhin, daß in kurzer Zeit die Reformation auftreten wird. 77