Csirke Orsolya: Terra sigillata edények a veszprémi Laczkó Dezső Múzeum gyűjteményéből (Veszprém, 2006)

Insgesamt 1047 Stück, das heißt 62,2% der Funde ist zu der großen rheinischen Manufaktur zu verbinden. Insgesamt von 40 Fundorten tauchte Ware von Rheinzabern auf; zahlenmäßig die meiste (895 Stück) in der wohl geforschten Villa von Baláca. Obwohl diese Ware fast auf allen römischen Fundorten auffindbar ist, kam sie in bedeutender Anzahl nur in den Villen von Szentkirály szabadj a-romkút (44 Stück), Gyulafirátót-Pogánytelek (16 Stück) und Örvényes (7 Stück) zum Vorschein. Auf den anderen Siedlungen wird diese Manufaktur nur durch einige Stücke vetreten; man konnte nur von der Siedlung von Balatonaliga mehrere Exemplare (12 Stück) registrieren. Die größere Verbreitung der rheinischen Keramik ist teilweise ihrem Preis zu verdanken; diese Töpferzentrum war näher zu den pannonischen Märkten, so war die Ware mit niedrigeren Beförderungskosten belastet, andererseits kann es mit der Konjunktur in Verbindung gebracht werden, die Pannonién zu Severerzeit charakterisierte. Die reliefverzierten Gefäße sind von Drag. 37, ganz selten von Form Drag. 30. Die rheinische Manufaktur wurde um 150 n. Chr. G. in Betrieb gesetzt; von dieser Zeit an lieferte sie beihane ein Jahrhundert hindurch in die Donau-Provinzen. Von den Produkten der frühen Werkstätten sind die Serien Janu(ariu)s I, Reginus I und Cerialis III auffindbar. Beträchtlich mehr ist das Verhältnis der Ware aus der spät-antoninisch-severischen Zeit; in dem den Serien nach bestimmbaren Material ist diese Gruppe das Doppelte der früheren. Bedeutendere Quantität hat die Comitialis V, BF Attoni, Attilus und die mit dem Eierstab von E 25-26 Typ verzierte Ware in Baláca; und von den spätesten die Serie Primitivus I-III und Janu(ariu)s II (MEES 2000, 162-165). Diese letztere datierte die Forschung auf die erste Hälfte des 3. Jahrhunderts. Der Stempel von Comitialis ist in dem Mittelfeld der Schüsseln, auf einem Stück von dem Fundort von Baláca, Gyulafirátót, bzw. Paloznak relativ häufig zu finden. In der Werkstatt von Comitialis konnte Joventinus arbeiten - wahrscheinlich ihm ist ein Stempel auf einer Schüssel von Gyulafirátót anzuschreiben. Der Stempel von [Flore]ntinus ist von Baláca bekannt, während das Zeichen BF Attoni auf einem Exemplar von unbekanntem Fundort vorkommt. Auf einer Schüssel von Lajoskomárom erscheint die Signatur des Töpfers spät Severischen Iulius. Außer den den Leiter der Werkstatt, oder den Hersteller der Formschüssel angebenden, in das Relieffeld gedrückten Stempeln finden wir auch auf der Randpartie der verzierten Gefäße Zeichen; hier erscheint der Name des Ausformers (zB. von Repentinus auf einer Schüssel von Bakonyszentlászló und von Maiicius auf einer Schüssel von Szentkirályszabadja). 21

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