Struktúra és városkép. A polgári társadalom a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1997. október 16-17-én (Veszprém, 2002)

Városkép - Winkler Gábor: Győr városépítészete a dualizmus korában

der Landnahme besetzten etwa 955-970 die Flußmündungen und ergänzten die verfallenen Mauern und Erdwälle (Burg-Győr: Kapi­telberg). Die einstige Bürgerstadt entstand südlich und östlich des Kapitelberges: ihre engen Gassen wiesen die Merkmale der spon­tan gewachsenen frühmittelalterlichen Siedlungen des 10-11. Jahr­hunderts auf. Im 13. Jahrhundert wurden die Grundlagen für das Straßennetz von Raab im Schachbrettmuster neugelegt. Im 16. Jh. wurde die Burg mit einem System der damals modernen „neuen italienischen Basteien" umgeben. Im Jahre 1820 hat man beschlos­sen, die Schutzwerke abzureissen und die mittelalterlichen Straßen der Innenstadt weiter, ganz bis zum Marktplatz auszubauen. Man steckte lange, gerade Straßenzüge ab, die in geschlossener Reihe mit mehrstöckigen Häusern flankiert wurden. Im Zeitalter des Dua­lismus wurde die in Ost-West-Richtung verlaufende Szent-István­Straße zu einer monumentalen Hauptverkehrsstraße ausgebaut und dem Bahnhof gegenüber entsand das neue Rathaus mit einem um­rahmenden Gebäudekomplex. Die einzelnen Bauwerke und Bau­gruppen des neuen Raaber Stadtzentrums wurden durch die senk­rechten Elemente von Ecktürmen und hohen Mauerbauten und Kuppeln in eine großartige monumentale Einheit zusammengefaßt. Die Stadtentwicklungsplanung des 19. Jahrhunderts richtete das Straßennetz der Innenstadt aus. In östlicher Richtung erstreckte sich die Innenstadt bis zum schnell wachsenden „Fabrikviertel" (Gyárváros). Am östlichen Rand des Stadtteils Újváros haben nach 1783, die aus der Innenstadt verdrängten Kirchengemeinden ihre Kirchen und Schulen errichtet. Eine „Kirchenlandschaft" von be­sonderer Schönheit ist so zustande gekommen. Die Siedlungen Győrsziget und Révfalu waren bis 1905 Siedlungen mit eigener Gemeindeverwaltung. Südlich der Innenstadt begann ganz am Ende des 19. Jahrhunderts die Entwicklung des Stadtteils Nádorvá­ros: die Hauptachse des neuen Stadteils bildet bis heute die in der Verlängerung der einstigen Fehervari-Straße entstandene „äußere" Baross-Straße. Die im Stil des späten Historismus erbaute Frigyes­Kaserne und das städtische Krankenhaus sind in einem großen Park im Pavillon-System als eine lockere Gruppe von Gebäuden gebaut worden. In der Nachbarschaft dieser beiden bedeutenden Gebäude­391

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