Struktúra és városkép. A polgári társadalom a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1997. október 16-17-én (Veszprém, 2002)

Foglalkozás, jövedelem, presztízs - Huszár Zoltán: Munka, munkaidő és bérezés a Dunagőzhajózási Társaság pécsi bányavidékén és Steirmarkban a 19. század végén

ZOLTÁN HUSZÁR Arbeit, Arbeitszeit und Belohnung auf den Bergwerksanlagen in der Umgebung von Pécs der Donau-Dampfschiffahrts­Gesellschaft (DDSG) und in der Steiermark Ende des 19. Jahrhunderts Der moderne Bergbau in der Gegend von Pécs - der einen europäi­schen Rang hatte - nahm in der zweiten Hälfte des 19. Jahr­hunderts, im Jahre 1852 mit den geologischen Forschungen und später mit dem Ankauf des ersten Grundstückes von der DDSG seinen Anfang. Zwischen 1852 und 1923 gerieten alle Bergbau­betriebe der Umgebung von Pécs durch Ankauf oder Pacht in Besitz der DDSG. Das Kohlenbergwerk von grossem Volumen brauchte eine bedeutende Zahl von Facharbeitern. Fast alle Nationen in Mittel­Europa waren unter den Bergleuten des Unternehmens der DDSG zu finden. Ein grosser Teil der sog. „fremden" Bergleute stammt aus der Steiermark. Die Gesellschaft betätigte in den Bergwerks­anlagen bzw. in den sog. Kolonien eine in vieler Hinsicht allein­stehende Sozialpolitik im Kreise seiner Mittarbeiter. Diese Studie beschäftigt sich mit wichtigen Faktoren der kom­parativen Forschung der Lebensweise - z. В.: Arbeit, Arbeitszeit und Belohnung - in den Bergwerksanlagen in der Umgebung von Pécs und in der Steiermark. Warum es sich den Arbeitern aus der Steiermark lohnte, nach Pécs und ins Komitat Baranya zu kommen, um in den Bergwerken der DDSG zu arbeiten - wird in der Studie erörtert. Näheres über Arbeitszeit und Arbeitskultur sind aus den Arbeits­ordnungen zu entnehmen. Diese wurden von dem Autor veröffent­licht. Der Verfasser des Beitrags vergleicht auch die Arbeitszeit und 249

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