Struktúra és városkép. A polgári társadalom a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1997. október 16-17-én (Veszprém, 2002)

Bevezető - Gyáni Gábor: A polgári átalakulás problémái

Wertordnung und bürgerliches Ethos später, d. h. im 20. Jahr­hundert die kollektive Mentalität der Nation, jener „fiktiven Volksgruppe" noch immer nicht durchdrang, die sonst unbestreit­bare (bei uns gerade sehenswerte) Verbürgerlichung selbst aus den Juden keine vollwertige Bürgerklasse entwickeln (Darauf deutet Shulamit Volkovs im Zusammenhang mit den deutschen Juden benutzte Bezeichnung „negative Integration" hin). Die Verbürgerlichung, beziehungsweise das Bürgertum als selb­ständiges historisches Problem geriet in den Jahren 1980 und 1990 in den Mittelpunkt der historischen Forschung in Europa. Demzufolge wurde die Erscheinung auch anders betrachtet - vor­her kritisch und lange mit einem negativen Vorzeichen versehen (radikaler Antikapitalismus sowohl von rechts wie links bestimmt). Auch das Narrativum der Geschichtsschreibung der nationalen Vergangenheit änderte sich damit. Diese Wandlung ging auch bei uns vor sich, wenn auch der grösste Teil der Arbeit noch vor uns steht, da es bisher nur wenig empirische Forschung auf diesem Gebiet gab. Eben aus diesem Grund können wir vieles von der weiteren Erforschung des Historikums der Verbürgerlichung erwarten. 24

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