Vállalkozó polgárok a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1994. október 13-14. (Veszprém, 1995)

Kövér György: Dunántúli bankpiacok a dualizmus korában

8 MOL.ZI.8. es.889-890. 9 MOL.ZI. 8.es. 996. 10 MOL.Z 1.21. es. No. 152.6-7. 11 MOL. Z 1.1. es. 754-755; 925/927; 2. es. 79. 12 MOL. Z 1.2. es. 21 -22; 91 -102; 226-228. 13 MOL.ZL3.es . 252; 4. es. 1043. 14 MOL.ZI. 2.es. 707. GYÖRGY KÖVÉR Bankwesen in Transdanubien zur Zeit des Dualismus Die Österreichisch-Ungarische Bank begann erst im Jahre 1879 Filialen in Transdanubien zu errichten. Vorher haben die Unternehmer und Fab­riken der transdanubischen Städte die Kredite der Zentralbank vor allem in Wien in Anspruch genommen. Die Strategie der Errichtung von Bank­filialen war eine typische Erscheinung der bürokratischen Marktpolitik: zu diesem Zweck wurden vor allem die Sitze der Handels- und Industrie­kammern ausgewählt. Nebst den Filialen hat man dann auch noch Ne­benstellen errichtet. Die Errichtung von Filialen und Nebenstellen kamen meist aufgrund der Initiative je einer lokalen Korporation (Kammern, Handelsvereine, Casinos). Zu Jahrhundertwende gab es in Transdanubien ein ganzes Netz von Filialen und Nebenstellen der Österreichisch-Unga­rischen Bank, so, daß vor dem Ausbruch das Weltkrieges von den 42 Fi­lialen in Ungarn in Transdanubien 7 funktionierten, und von den 106 Nebenstellen befanden sich 17 in Transdanubien. Bei Auswahl der Person des Zensors der Filiale machten die kompe­tenten Handels- und Industriekammern, bzw. die Beamten der Filiale ihren Vorschlag. Der Leiter der Filiale stimmte die zwei Vorschläge mit­einander ab und die Budapester Direktion brachte aufgrund dessen seinen Beschluß, den dann der Wiener Generalrat noch gutgehießen hat. Als Zensor hat man vor allem Personen vorgeschlagen, bzw. gewählt, die ein großes Ansehen hatten und über ein bedeutendes Vermögen verfügten, also, die finanziell unabhängig waren und die die lokalen Umstände gut 98

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