Vállalkozó polgárok a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1994. október 13-14. (Veszprém, 1995)
Szita László: A pécsi vállalkozó polgárság és a helyi hatalom a 19. században
Vom Gesichtspunkt unseres Themas ist jedoch vielmehr die Erscheinung interessant, wie die einzelnen Industriezweige, Unternehmerfamilien — trotz der vielen Schwierigkeiten — ihre Manufakturen erfolgreich aufrechterhalten konnten und wie es ihnen gelungen ist, diese zu Fabriken zu entwickeln und sogar einen internationalen Ruf zu erlangen. Infolge welcher Faktoren konnten die Pécser Rohhautproduktion und auch die fertige Lederwaren herstellenden Fabriken erfolgreich werden? Was ermöglichte in der Tonerdeindustrie der Zsolnay-Manufaktur, sich zu einem weltbekannten Unternehmen zu entwickeln? In welcher Weise haben in der Spiritusfabrikation die Pécser „Hirschfeld"-Bierbruerei und die „Littke"-Sektfabrik ihren guten Ruhm in ganz Europa errungen? Welchen Umständen war es zu verdanken, daß auch die „Angster"Orgelfabrik international und in der ganzen Monarchie bekannt wurde und Erfolge aufweisen konnte? Alle die vom Anfang des 19-ten Jahrhunderts funktionierenden Manufakturen und später Fabriken, denen es gelungen ist, die allgemeinen und lokalen Hindernisse zu überwinden, haben ihre Erfolge ausnahmslos ihren Erfindungen und der Einführung neuer Technologien und moderner Technik zu verdanken. (Z.B.: die Manufaktur und später Keramikfabrik von Zsolnay Vilmos begann auf ihre Tonerdeprodukte eine Feueremaillschichte aufzutragen, bald begann sie mit der Herstellung von Majolikageschirren und Herstellung des in der Industrie verwendbaren Pozellans. In der Rohhautverarbeitung hat man das Chromgerbenverfahren erfunden und angewandt und auch in der Erzeugung von Lederhandschuhen und Lederartikeln wurden neue Gerb- und Färbungstechniken eingeführt; in der Bierbruerei erkannte man die günstige Wirkung der Verwendung des Mecseker Karstwassers; die Sektfabrik hat durch Anwendung von Qualitätstrauben und Anwendung eines französischen Verfahrens bei der Gärung des Sektes bessere Erfolge erreicht, u.s.w.). Zur gleichen Zeit erkannte die gebildete bürgerliche Unternehmungsschicht die Vorteile, die sie durch eine direkte Beteiligung an der lokalen Macht erreichen konnte, um erfolgreicher die Hindernisse zu bewältigen, die man ihren Unternehmungen in den Weg gelegt und zur Zeit der konservativen Zunftstruktur auch in Form von Statuten kodifiziert hatte. Die unternehmungsbereite Bürgerschaft suchte und fand auch den Weg zum lokalen Handels- und Bankwesen, das schon in den 40-er Jahren des 19-ten Jahrhunderts versuchte die Manufakturindustrie zu finanzieren. 138