S. Lackovits Emőke: Viseletek öltözködési kultúra a Bakony és a Balaton- felvidék falvaiban (Veszprém, 2001)

Német nyelvű rezümé

en bis zum Ellenbogen, aber über dem Ellenbogen gab es ein gezierter Rand, der mit einem bunten Band zusammengefasst war. Ihr Schultertuch bedeckte über ihrer Taille breit den Rock und das dreieckförmig gefaltete Tuch bedeckte ihren ganzen Rücken" (Bild Nr. 50 Hidegkút/Hidekut). An Großfesten zogen die Mädchen in VároslődAVaschlud zu dem Batisthemd auch weiße Röcke an und dazu trugen sie ein weißes, gesticktes Schultertuch. Es kam auch vor, daß bunte Kasclunirtücher getragen wurden. Die Röcke wurden nicht nur gefaltet sondern gleichzeitig auch abgelegt. Die zu Hause mit Kartoffelstärke angestärkten Röcke ließ man zusammengerollt liegen und dann wur­den sie gebügelt. Der vordere Teil wurde glatt gebügelt, nach vorne kam ja die Schürze. Der vordere Teil der Röcke hinter der Schürze war im allgemeinen glatt und hier vome befand sich auch der Schlitz. Der Seitenteil und der hintere Teil der weißen Röcke wurde wellenförmig gebügelt und zwar so, daß man die hohlen und gewölbten Teile je nach 3 cm wechselte. Als man damit fertig war, wurden die Wellen unten geheftet, ohne den Rock in Kante gefaltet zu haben, so bekamen die Röcke einen festen Halt. Beim Anziehen wurde der Heftfaden einfach herausgezogen, wonach die falten wellenförmig aussahen. 64 Die bunten Röcke zur Leibchenbekleidung wurden genauso gebügelt und abgelegt. Das Hemd zur Leibchenbekleidung der Magyarpolanyer/Polaner wurde aus Leinwand oder aus Batist angefertigt. Am Hals wurde es mit einer Spange zusammengefasst, darüber wurde eine 1,5-2 cm lange Spitze genäht, davor kamen einige Falten. Seine Ärmel wurden mit Falten von 1,5 cm gelegt, diese gaben seine Weite. Über dem Ellenbogen wurden sie mit einem bunten Seidenstreifen zusammengefasst, darunter wurde ebenfalls ein Spitzenstreifen gelegt. Das Hemd wurde mit weißem Rock und weißer Schürze, mit Leibel und mit weißem, gesticktem Schultertuch getragen. In Tótvázsony/Totwaschon wurde der ellbogenlange Armel des Hemdes für die Leibchenbekleidung an der Schulter richtig gefaltet, nach unten kam eine Tüllkrause. Das Hemd wurde über der Krause angebunden, damit es schön steht. Dazu trug man dicht abgelegte, angestärkte Röcke aus weißem Batist oder Chiffon, Leibel, und weiße, in den Ecken gestickte oder bunte Schultertücher aus Kaschmir (Bild Nr. 51 Tótvázsony/Totwaschon). Die Márkóer/Markaer legten die zur weißen Leibchenbekleidung getragenen Röcke nach jedem Ball oder wenn sie schon ausgesessen waren, wieder ab. Nach dem Waschen legten sie sie auf den Tisch, und zwar so, daß sie die Falten sowohl oben als auch unten mit Faden stark durchzogen. Auf der Kehrseite wurden sie so abgenäht, daß man es auf der Vorderseite nicht sehen konnte. Der Rock wurde nicht gebügelt aber er wurde in diesem Zustand angestärkt, so bekam er scharfe Falten. Der Faden wurde nur beim Anziehen des Rockes herausgezogen. Älmlicherweise plissierten auch die Pulaer. Die Ablegung der Röcke war eine Prezisität erfordernde und anstregende Arbeit, normalerweise wurde sie von Mutter und Tochter zusammen verrichtet. Die Leibel wurden mit dünnem Tuch oder Kretonne gefuttert. Es gab manchmal an ihrem Rücken in „V" Form genähte Zackenktze oder Schnurzierde. Als ihr Grundstoff galten Kaschmir mit Rosenmustem, Seide mit Rosen auf weißem oder grünem Grund, eventuell Seide mit Apfelmustern oder einfarbige rote Seide. Diese Westen schlössen sich vorne mit Druckknöpfen. Die weißen Schultertücher wurden in einer Größe von 150x150 cm oder von 160x160

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