Regenye Judit (szerk.): Karlovánszky Alán Veszprém megyei kutatásaiból (Veszprém, 2000)

BALASSA LÁSZLÓ: Kralovánszky Alán 1980. évi ásatása és falkutatása a veszprémi Vár utca 29. - az ún. Dubniczay-ház - telkén

Ausgrabungsarbeiten und Erforschung des Mauerbestandes durch Alán Kralovánszky im Jahre 1980 auf dem Grundstück des Hauses Veszprém, Vár utca 29 (sog. Dubniczay-Haus) (Zusammenfassung) Der Archäologe machte am Ende des Ausgrabungstagebuchs eine Zusammenfassung in 18 Punkten. In den ersten vier Punkten legte er die allgemeine Schichtenfolge des Grundstücks des Dubniczay-Hauses fest. Er gab die Tiefe der Felsenschicht mit -275 bis -560 cm am östlichen bzw. westlichen Rand des Grundstücks an. Auf die allgemeine, frühe {urzeitliche) Vorgeschichte der Burg weist die Anmerkung unter Punkt 3 bin, nach der über der mit Felsen- und Dolomitschutt vermischten Schicht „stellenweise eine durchschnittlich 10 bis 30 cm mächtige neolithische und bronzezeitliche Kultur schient" Hegt. Er hob unter den Punkten 5 und 6 die Maßangaben des ost-westlichen Mauerpaares aus dem 13. und 14. Jahrhundert hervor und fügte unter Punkt 8 hinzu: „Die ost­westliche Burgmauer ist mit der Mauer identisch, die die innere von der äußeren Burg trennt". Ebenda schrieb er seine Ansicht über den früheren Ursprung des großen Kellers mit Steingewölbe (16.-17. Jh.) und über seine mögliche Rolle bei der Verteidigung nieder. Punkt 7 enthält die Maße der Rondelle und legt ihre Bauperiode mit „gegen 1500" fest. Die Punkte 9 und 10 gelten der 3,40 m (hier „10 Fuß") breiten Nord-Süd-Burgmauer und den vier Lagerräumen, die an ihre Innenseite angebaut wurden. Kralovánszky datierte den Bau der Mauer in das ausgehende 16. Jahrhundert. Unter Punkt 11 schreibt er über die äußere Burgmauer, die entlang der heutigen Stützmauer errichtet wurde, über die Gewölbebögen zwischen den beiden Mauern und über die konstruktive Rolle dieses Systems. Punkt 12 gilt dem Kanal unter dem nördlichen Seitenbau, Punkt 13 dem gewölbtem Lagerraum mit Steinmauern, der im Treffpunkt der dicken Mauer und der Rondelle errichtet wurde. Im Punkt 14 skizziert Kralovánszky den Bau des aus dem Jahre 1751 stammenden Hauptgebäudes und weist auf die Anwendung von zwei früheren Bauten hin. Punkt 15 fasst den Bau des Kornspeichers, Punkt 16 den des Nordflügels, Punkt 17 die Erweiterung des Kornspeichers zusammen, während Punkt 18 die Erhöhung der Fußbodenebene des Straßenflügels beschreibt. Zum Schluss: Von den Ergebnissen der Ausgrabungen sind Folgende von besonderer Bedeutung: - die „10 Fuß breite" Mauer, - die Rondelle und - der Anschluss, die Maßstäbe und die Datierung der ost-westlichen Mauern. Die Genauigkeit und Glaubwürdigkeit der Vermessung von Giulio Turco aus dem Jahre 1572 wurde bestätigt.

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