Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)
Az 1809-es hadjárat Magyarországon - NAGY-L. ISTVÁN: A Belső-Ausztriai Hadsereg és a főparancsnokság kérdése
In den ersten Tagen des Monats hatte Erzherzog Johann vor, seine Truppen über Tirol in den Rücken von Napoleon zu führen. Darauf musste er aber verzichten, eine verlorene Schlacht in einem Tal mit großen Bergen umgeben, hätte nämlich katastrophale Folgen gehabt. General Chasteler kämpfte aber in Tirol, und der Erzherzog sandte ihm am 6. Mai eine starke Brigade unter der Führung von General Schmidt: drei Bataillone vom Infanterieregiment Johann Jellachich Nr.53., 9 2 Bataillone vom 2. Banater Grenzregiment, Oberstdivision. Majordivision vom Chevauxlegerregiment Hohenzollern Nr. 2. lu Infolge dessen konnte der Erzherzog am 8. Mai in der Schlacht bei Piave nur 32'/2 Bataillone und 35 Eskadronen mit 24 500 Mann aufstellen." Die Schlacht bei Piave bedeutete eine vollständige österreichische Niederlage. In der Schlacht brach das Heer und hauptsächlich die Heerführung zusammen. In den nächsten Tagen erlitt das Heer weitere bedeutende Verluste in den chaotischen Kämpfen. Erzherzog Johann und sein Stamm konnte erst in ein paar Tagen die Führung wieder übernehmen, und den Rückzug organisieren. Zuerst wurde die Brigade Kálnássy (Sluiner Grenzregiment Nr. 2., 12 Infanterieregiment Simbschen Nr.43. mit drei Bataillone) ins Isonzotal bestellt. ' Kálnássy schloss sich den Truppen vom Feldmarschalleutnant Zách Antal an. der schon mit den Landwehrtruppen, dem 3. Garnisonbataillon, und dem Oberstdivision des 9. Husaren-Regimentes Palmanova zernierte. Hier kam das 2. Bataillon des bei Piave zerfallenen Infanterieregimentes Franz-Karl Nr. 52. an. Das 1. Bataillon des Regimentes wurde fast ganz vernichtet, die reste maschierten nach Tirol. 14 Das 3. Bataillon des Reiterregimentes blieb bei den Hauptkräften. 15 Am 14. Mai ließ Kálnássy das 1. Sluiner Grenzbataillon mit Frimont Husaren und 4 Geschützen detachieren. Diese Kolonne verlor aber den Kontakt zu Kálnássy, und nach vier Tagen schloss sich den Hauptkräften an. 3. Kämpfe an der Italienischen Grenze, die Verteilung des Heers Erzherzog Johann traf die Entscheidung, neue Truppen unter der Leitung von Generalleutnant Ignaz Gyulai auszustellen. Der Banus von Kroatien bekam den Auftrag mit 2 Otocaner Bataillone, mit dem dritten Bataillon von dem Infanterieregiment Franz Karl, mit dem Dragonerregiment Savoyen, mit dem Oberstdivision des Husarenregimentes von Frimont und mit 21 Geschützen unter der Führung von Splényi und Gavassini über Tarvis und Krainburg nach Laibach zurückzumarschieren, und das Kommandantur über allen Truppen in der Region, wie auch über die Truppen von Zach und Kálnássy zu übernehmen, die Kraine und Kroatien vor den Franzosen zu verteidigen. 'Geschichte 53 172. 10 Kriege II. 232-240. " Kriege II 472-473. 12 Eine Division des zweiten Bataillons des Regimentes war früher in einer nach Tirol geschickten Nebenkolonne eingeteilt. So diese Division kämpfte danach in Tirol. 13 ASCHER 345-346. 14 ASCHER 341. 15 ASCHER 347.