Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)

Az 1809-es hadjárat Magyarországon - JOHN H. GILL: A Rajnai Szövetség csapatai Magyarországon 1809-ben

Wie die Badener waren auch die Hessen dem französischen 4. Armee-Korps zugeteilt (allerdings in eine andere Division). Und auch wie die Badener begannen die Hessen ihres ungarisches Abenteur in der Mitte von Mai. Am 16. des Monats marschierte ein Détachement unter Major von Gall aus Wien nach Bruck an der Leitha. Bestehend aus einem kompleten Füsilier-Bataillon, zwei Kompanien von dem anderen und die componietren Schützen des Kontingents hatte das Détachement eine Stärke von ungefähr 970 Mann; zwei französische Geschütze begleiteten von Gall und seine Infanteristen. 19 Die hessische leichte Infanterie verblieb in der Nähe von Bruck bis Ende Mai und beteiligten sich daher nicht an der Schlacht von Aspern-Eßling, wo ihre Landesmänner schwer gelitten haben. Kurz danach aber fanden sich die Füsiliere am Brennpunkt eines Gefechts, als sie am 1. Juni mit der leichten Reiterei des Generals de Division Charles Lasalle unter Maschall Davout gegen den österreichischen Brückenkopf bei Engerau, Preßburg gegenüber, eingesetzt waren. Davouts Angriff war ein Halb-Erfolg, aber er lobte die Tapferkeit der Hessen, und der Gegner selbst sprach von der "Schnelligkeit und Entschloßenheit," die von Galls Truppen erwiesen hatten. 20 Die Attacke kostete das Detachment 73 Mann tot oder verwundet. 21 Ein zweiter Angriff am 3. Juni gelang auch nicht. Die Hessen aber, trotz verheerendes Feuer, hielten sich "wie auf dem Exerzierplatz" und bekammen dafür weitere Lobsprüche von Lasalle wie auch von dem normalerweise strengen und lakonischen Davout. 22 Zwölf Kreuze der Ehrenlegion kämmen auch zu dieser kleinen hessischen Abteilung. Beim zweiten Gefecht verlor das Détachement erheblich mehr als zuvor: 25 Mann tot und zwischen 100 und 150 Verwundete. 23 Obwohl Davout den Brückekopf nicht einnehmen konnte, seine Operationen hatten die Österreicher eingeengt und relative harmlos gemacht. Er erhielt jetzt Befehl von Napoleon Kontakt mit dem Vizekönig aufzunehmen, um die Bewegungen der zwei Heeresteilen im Einklang zu bringen. Lasalle und die Hessen wurden gegen Raab instradiert um diesen Auftrag zu erfüllen. Die Hessen traffen in Kittsee am 5. Juni ein und erreichten Ragendorf (Rajka) vier Tage später. Hier warfen die hessische Infantristen, mit wenig Material und keine technische Hilfe, eine Brücke über die Kleine Donau ins Kleine Schutt. 24 Die Füsili ere und eine französische leichte Kavallerie Brigade unter Général de Brigade Piré besetzteten sofort die Insel. Einige Tage später marschierte Lasalle mit den Hessen und seiner anderen Reiter-Brigade nach Raab. Die So standen die 1. Leib-Füsilieren ein und zwei drittel Kompanien zur Verfügung im Zeitraum des ungarischen Feldzugs. Die komponierten Schützen waren in einer ad hoc Kompanie vereinigt unter dem Kommando von Kapitän Bouchenröder der Leib-Garde Füsiliere. Die Stärke des Détachement ist bekannt aus einer Meldung von Montbrun am 1. Juni 1809. Die Meldung von Lasalle am 30. Juni, nach dem Rückkehr des Détachements zu ihren Bataillonen zeigt, daß 8 Offiziere und 291 Soldaten waren nach Wallsee (eine Kompanie), Ybbs (eine Kompanie) und Melk (ein Zug von 50 Soldaten unter Lieutenant Meyer) detachiert. Meldungen über die Stärke: Archives de la Guerre, Service historique de la armée de terre, Grande Armée/Armée d'Allemagne, C2/510. 2l, BIANCHI 10. 21 Davout an Napoleon, 2. Juni 1809, DAVOUT II, 5. 22 TEILNAHME 16.; Davout an Napoleon, 3. Juni 1809, DAVOUT II, 6.; Lasalle an Bessières, 3. Juni 1809, CLÉRY 69-70. 23 Die Gefechtgeschreibung und Verluste sind von hessischen Quellen zitiert, besonders BIGGE 107-109. und RÖDER 156-157. 24 Lasalle an Davout, 12. Juni 1809, BIGGE 109.

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