Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)
Az 1809-es hadjárat Magyarországon - JOHN H. GILL: A Rajnai Szövetség csapatai Magyarországon 1809-ben
Österreicher, meist mit Säbelhiebwunden." 10 Jenseits des Ortes marschierten die Jäger und das 1. Regiment rechts der Hauptstrasse in einen nach dem Urteil des österreichischen Generals Konstantin von Ettingshausen "schönen Manöver."" Als die Schützen (oder Voltiegurs) vorrückten, fuhr die Batterie "wie immer" geschick auf (nach dem Operations-Journal der Brigade) und brach die österreichische Artillerie schnell zum Schweigen. 12 Nach zwei-stundigem Kampf nördlich von Papa, trugen die Artillerie und die Voltigeur-Kompanie des Jäger-Bataillons bei der Verfolgung der zurückziehenden österreichischen Kolonne bei. Sie brachten viele Gefangene und Kriegsmaterial ein als sie abends nach Papa zurückkehten. Es war ein erfolgreicher Tag für die Brigade, und die Verluste waren verhältnissmäßig gering: zwei Tote und neun Verwundete. Unter den Toten war Leutnent Müller vom Tnfanterie-Regiment, getroffen am rechten Schulter von einem Kannonenkugel. Vizekönig Eugen und General Lauristan lobten die Tapferkeit, taktische Fähigkeit und Ausdauer der Badener. Vielleicht war diese letzte Characteristik der imponierendste. Die reitende Artillerie hat sich besonders durch seine technische Kompetenz Geschicklichkeit ausgezeichnet, und es war die Voltigeur Kompanie unter Hauptmann Günther gelungen, "sechs Stunden lang in einer Höhe mit der vielfach trabenden leichten Kavallerie dicht am Feinde" zu laufen. 13 Die leichte Artillerie war am 13. Juni wieder im Einsatz. Der französischen Avantgarde-Kavallerie zugetheilt, nahm diese kleine Halb-Batterie an die Verfolgungsgefechte teil, während die anderen badischen Truppen mit der Hauptkolonne marschierten. Im Kampf südlich von Raab (Györ) gegen die weit überlegene österreichischen Geschützen verschoss sich endlich die badische Batterie. Sie wurde daher durch italienische Artillerie abgelöst und zurückgenommen, aber die französische Chasseurs-Offiziere, unzufrieden mit den Leistungen der italienischen Kannonieren, wendeten sich an den badischen Kapitän Karl von Freydorf mit dem Anerbieten so schnell wie möglich zurückzukehren. Trotz der langen and harten Kämpfen dieses Tages, hatte die Batterie keine Verluste, aber Mann und Tier waren völlig erschöpft. "Die Pferde konnten keinen Schritt mehr gehen," berichtete von Freydorf. 14 Diese kleine Gefechte waren nur das Vorspiel zur Schlacht bei Raab. OberstLeutnant Karl von Franken, der den Operations-Journal der Brigade führte, merkte das "heute der Jahrestag von Marengo ist" und nahm diesen Zufall als Zeichen eines kommenden Sieges. 15 Die badische Brigade, mit Général de Division Louis Sahucs leichte Reiterei, hielte die äusserste linke Flügel der französische Linie und sollte den gegenüberstehenden Feind beobachten, mit besonderer Aufmerksamkeit für den verschanzten Lager des Generals von Mesko. Die badische Infanterie entwickelt sich mit 10 MEIER 51. 11 Ettingshausen' s Journal zitiert ZWIEDINECK 1892 85. 12 Journal des Großherzoglich Badischen General-Staab, GLA, 48/4286. ,3 BARSEWICH 74-75; ZECH-PORBECK 133-36. 14 FERBER 71.; ZECH - PORBECK 136-37.; Journal des Großherzoglich Badischen General-Staab, GLA, 48/4286. Die Anmerkung auf Freydorf ist von einem Brief von 22. Juni 1809 und zitiert von ZECH PORBECK 137. Vaudoncourt sagt, daß die badische Kanonen wegen dem Mangel an den Pferden zurüchziehen mußten. Es scheint; daß der Author die Situation und die Ereignisse mißversttand: VAUDONCOURT I, 344. 15 Journal des Großherzoglich Badischen General-Staab, GLA, 48/4286.