Ilon Gábor szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 5. (Pápa, 1995)

Város-, művelődés- és ipartörténeti tanulmányok - Eppelné Csizmadia Katalin: A fizikatanítás emlékei a pápai Türr gimnáziumból a századfordulóról

DEMONSTRATIONSMITTEL IN DEM TURR GYMNASIUM AUS DER ZEIT DER JAHRHUNDERTWENDE László Csáky kaufte im Jahre 1638 für 1000 Taler ein aus Ziegeln gebautes Haus, damit sich die Pauliener niederlassen können. In seiner Urkunde versprach er ihnen, auch eine Kirche bauen zu lassen. Diese Urkunde können wir als Gründungsurkunde unserer Schule betrachten. Die Schule entwickelte sich in den nächsten Jahrzehnten unter verschiedenen Wirkungen. In der Mitte des XIX. Jahrhunderts wurden schon bedeutende Kabinette ausgebaut. Von den 50-er Jahren des vorigen Jahrhun­derts an konnten schon in den Physikalien- und Naturalienkabinetten Experimente vorgeführt werden. Die Pläne eines neuen Gebäudes wurden von dem Architekten Ferenc Varga entworfen und 1897 begannen die Bauarbeiten. Da wurden das Naturalienmuseum, das PhysikaEenkabinettund der physikalische Vortragssaal gebaut. Am Ende des XIX. Jahrhunderts gab es schon 183 Instrumente. Aus den überbliebenen ist darauf zu schließen, daß sie mit der Entwicklung ihrer Zeit Schritt hielten. In der BibEothek der Benediktienerabtei zu Pannonhalma gibt es viele Dokumente, z.B. das Buch von Kálmán Stomfai-Tóth (1908) mit dem Titel .Leitfaden zum Physikunterricht", aus denen deutEch hervorgeht, daß Physik nicht in einem gewöhnlichen Klassenzimmer unterrichtet werden könne. Dafür müßten ein geeigneter Vortragssaal, ein dazu gehörendes Kabinett und ein Vorbereitungszimmer ausgebaut werden. Lehrer Experi­mente können nur dann vorgeführt werden, wenn : 1. er die Instrumente nicht von einem Stock in den anderen herumtragen muß, 2. es im Vortragssaal fließendes Wasser gibt, 3. er einen großen Tisch hat, auf dem er für die Instrumente Platz findet, 4. und auf dem sie so lange „versteckt" bleiben können, bis er sie nicht braucht, 5. er ein Vorbereitungszimmer hat, in dem er die Instrumente auch reparieren kann, 6. er im Vortragssaal nötigensfalls dunkel machen kann, 7. ihm zum Experiment alle Instrumente zur Verfügung stehen. In unserem Kabinett gibt es viele interessante, alte ExperimentaEnstrumente, die auch heute noch gebraucht werden. Einige mußten repariert und erneuert werden. Das genaue Anschaffungsdatum dieser Geräte kennen wir nicht, aber auf Grund der Kataloge stammen sie aus den Jahren 1900-1920. Frau Éppel Katalin Csizmadia H-8500 Pápa, Kmety György u. 6.

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