K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 2005/9. (Veszprém, 2005)

MERCZI, MÓNIKA: Frühkindliche Skelettfunde aus dem römischen Gutshof von Baláca

28 Andere Ursachen: ACSÁDY 1963-64. 11-12. 29 WATTS 1989. 372-383: römerzeitliche Beispiele aus England; SOREN et al. 1995. 13-42: 47 bestattete Kinder aus der Mitte des 5. Jahrhunderts, die in der Nähe von Lugnano in Teverina (Süd­Umbria, Italien) in einer zwischen dem 1. Jh. v. Chr. und dem 3. Jh. n. Chr. benutzten römischen Villa zum Vorschein gekommen sind; WITTWER-BACKOFEN 1998. 297.: Spätmittelalterlich­frühneuzeitliche Traufbestattungen (= Ungetaufte Kinder wurden unter der Dachtraufe der Kirche besttatet, um mit dem „durch die Berührung der Sakralgebäude zu Weihwasser gewordene, herabtropfende Regenwasser" nachträglich getauft zu werden.); SCHWIDETZKY 1965. 233-234: Sonderbestattungen aus dem christlichen Europa. 30 Iuvenal und Plinius beschrieben, daß die Kinder vor dem Durchbruch der ersten Zähne (vor dem 7. Lebensmonat) nicht verbrannt wurden: MACKENSEN 1978. 338.; WATTS 1989. 372.; 31 Dieser Brauch konnte in Kempten-Cambodunun (Deutschland) nachgewiesen werden, wo die Säuglinge erst zwischen dem 7 und 12. Lebensmonat verbrannt wurden, bei den jüngeren Kindern war im selben Friedhof die Körperbestattung üblich: MACKENSEN 1978. 337-338. In der früher schon zitierten Villa von Lugnano in Teverina waren, mit Ausnahme eines einzigen Kindes, alle Bestattete jünger als 6 Monate: SOREN et al. 1995. 14., 32., Table 3. 32 GREFEN-PETERS 1999. 126. Tabelle 1: Individuelle Skelettknochenmaße (mm) Skelett Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Humerus R 67 — 64 — — 79 — 79 — — — 64 L 66 — — 70 62 — — 78 70 68 — — Radius R — 58 — — — — — 61 58 — — — L 53 — — 57 — — 57 60 — — 57 — Ulna R 61 — — — — — — 66 — — — — L 61 66 66 Femur R 74 — 71 79 72 95 — 88 — 80 82 74 L 75 — 74 — 72 95 80 90 79 — — 75 Tibia R 63 — 64 — 64 — — — 70 — — — L 80 78 69 Fibula R 61 — — — — — — — 67 — — — L 61 — — — — — — 67 —

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