K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 2005/9. (Veszprém, 2005)

VOMER GOJKOVIC, MOJCA: Römische Villen aus Poetovio

Auch die späteren Ausgrabungen haben den Bestand der reichen Villen am Zgornji Breg bestätigt. So fand man im Jahr 1903 unter der Leitung von Skrabar ein Gebäude mit Bodenheizung, dessen Wände aus Bruchstein und im ersten Jahrhundert gebaut wurde. Besonders Aufmerksamkeit erhielt das Gebäude mit fünfeckigen Räumen. In der Nähe lag das römische Bad mit einer Wandmalerei, die die Wasservegetation mit zwei Storchen und einem Blumenkranz zeigt (Abb. 6). Das Wandgemälde gehört den qualitätvollsten Darstellungen der Antoninszeit. 27 Auch in der unmittelbaren Nähe des Mithräums im Zgomji Breg wurde eine römische Villa mit reichen Fund und einem Mosaik entdeckt, was auch die späteren Ausgrabungen bewiesen haben 28 : römische Mauern, einzelne Marmor, Mörtel und Estrichteile und eine apsidalabgeschloßene Mauer. 29 In der unmittelbaren Nähe des III. Mithräums in Zgornji Breg wurde ein römischer Bau neben der römisch Strasse Celeia-Poetovio gefunden 30 . Nachlässe mehrerer römischen Gebäuden wurden auch auf anderen Plätzen in Zgomji Breg entdeckt 31 , wie auch Teile eines Boden-Mosaikes von dem Heller Acker, die ins Museum gebracht wurden. 32 Schon im Jahr 1914 hat Schmid westlich von dem Mithräum in Zgomji Breg ein Bad mit kleineren Säulen für Zentralheizung entdeckt. 33 Neben den Studencnica in Zgomji Breg wurden römerzeitliche Baunachlässe gefunden. 34 Das Stadtviertel der reichen Villen hat sich in Spodnja Hajdina unter der zweiten Drauterasse erweitert. In 1973 hat man auf eine römische Siedlungs-Schicht mit Baunachlässen gefunden, unter denen ein Mosaik mit einem auf einem Pferd sitzendem, mit einem Pfeil einen Drachen umbringtenden Belerophon. 35 Man wurde das Gelände in Hajdina, wo man römische Architektur-Reste fand, untersucht. 36 Baunachlässe auf mehrerer Plätzen in Spodnja Hajdina zeigen Bild der römischen Wohnkultur, weil zwischen den Fundamentresten der Zentralheizung, Teile der Wandmalerei, Mosaikteile und Gebrauchsgegenstände, erhalten sind. 37 In den 80. Jahren wurden Teile mehreren römischen Gebäudes entdeckt. 38 In Hajdina erforscht man die Fundamente der römischen Mauern, mit einigen kleinen Funden. 39 Im 1996 entdeckte man römisches Baufundament. Das Gebäude hatte mehrere Räume, 40 aber davon wurde nur ein Raum ganz entdeckt. Im nördlichen Teil wurde ein kleines Raum, mit starkem Kalkmörtel und mit kleinen Steinen gemischt ausgegraben. Der Zentralraum war mit einer schlecht konstruierten Zentralheizung - Hypokaust beheizt. Die Wände waren mehrmals erneuert und umgeändert. Einige Wände waren mit dickerer Orange bzw. roter Bemalung versehen. Am interessantem ist die nördliche Wand. Neben der alten, starken Wand aus Feldstein, fest gebunden mit Kalkmörtel, war die spätere Wandbasis angelehnt. Zwischen den Feldsteinen waren gemischte Teile von Putz und Amphoren. Teile des Putzes lagen auch in Zentralraum. Sie waren gefärbt und verziert mit pflanzlichen und Figuralmotiven. Die Farbe des Putzes war meistens Rot, Ocker, Grün, Schwarz, Weiß und Blau.

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