K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 2004/8. (Veszprém, 2004)
ALFÖLDY, GÉZA: Die Inschriften des Hügelgrabes von Baláca - A balacai halomsír feliratai
72. AE 1969/70, 519 = RIU 1416; revidierte Lesung bei ALFÖLDY 2004. Nr. 24. 73. CIL III 3377 - RIU 1360; revidierte Lesung bei ALFÖLDY 2004. Nr. 4. 74. Zu den italischen Vorbildern für den Tumulus von Baláca siehe bes. PALÁGYI 1996b. 262-263, 266, ERTEL 1996. 108, 183, ERTEL 1997. 29-42; siehe u. a. auch PALÁGYI, in: PALÁGYI - NAGY 2000. 169. 75. Siehe dazu PALÁGYI, in: ERTEL - PALÁGYI - REDŐ 1999. 117 mit weiterer Literatur. 76. MÓCSY 1959. 114; siehe auch die in Anm. 72 erwähnte Inschrift aus Várpalota-Inota. 77. Siehe ebd. 78. Zu den Hügelgräbern im nördlichen Pannonién siehe jetzt PALÁGYI - NAGY 2000 mit weiterer Literatur. 79. Vgl. hierzu die trefflichen Bemerkungen bei ERTEL 1997. 29-38 über den Willen des Bauherrn des Tumulus zu Repräsentation, der sich u. a. auch in der Platzwahl für das Hügelgrab mit seiner Position in der Landschaft und in der Nähe der Villa von Baláca zeigt. 80. FITZ 1998. 115 (siehe auch 1996. 233 f.) datierte die frühesten Inschriften am Tumulus „auf die Mitte oder zweite Hälfte des 2. Jh.", setzte den Erwerb des Familiengutes in Baláca durch die Claudier ..in der zweiten Hälfte des 2. Jh., vielleicht noch vor den Markomannenkriegen" an und rechnete damit, dass die Familie dort „seit dem Zeitalter der Antonini - vielleicht seit der Zeit nach Abschluss der Markomannenkriege - bis zur zweiten Hälfte des 3. Jh.", wohl bis 260, lebte. Datierung der Grabaltäre nach ERTEL 1996. 111: „zwischen dem Ende der Markomannenkriege und der Mitte des 3. Jhs."; Bauzeit des Tumulus ebd. 112: „in den letzten Jahrzehnten des 2. Jhs." PALÁGYI 1996b. 261-265 und 1997. 25 setzte die Bauzeit des Hügelgrabes nach den Markomannenkriegen an; in: ERTEL - PALÁGYI - REDŐ 1999. 117 sprach sie von der Errichtung des Hügelgrabes „gegen Ende des 2. Jhs."; in: PALÁGYI - NAGY 2000. 32 sagte sie, dass der Tumulus in der zweiten Hälfte oder im letzten Viertel des 2. Jahrhunderts entstand und möglicherweise auch im 3. Jahrhundert benutzt wurde. Vgl. noch PALÁGYI, ebd. 148 sowie DIES., 1996a. 41 und 50. Nach GABLER 2002. 82, der die Ansichten von Fitz teilt, erlebte die in den Inschriften des Tumulus bezeugte Familie Claudier ihre Blütezeit unter den Severern. 81. PALÁGYI 1996a. 20, 41 und 50 mit Abb. 70-71. 82. Siehe oben, Anm. 79. 83. Siehe oben, Anm. 79; ausführliche Behandlung der Altäre: ERTEL 1996. 74-98 und 108-112. 84. FITZ 1998. 115 über den „archaischen" Charakter der Inschriften; in der ursprünglichen ungarischen Fassung seines Artikels ist. genau ins Deutsche übersetzt, von einer „altertümlichen" italischen Praxis die Rede. 85. Vgl. z. B. die chronologisch gegliederten Schriftproben bei HÜBNER, AE.: Exempla scripturae epigraphicae Latináé a Caesaris dictatoris morte ad aetatem Iustiniani. Berlin 1885, für Rom vor allem die Auswahl datierter Inschriften bei GORDON, A. E.-GORDON, J. S.: Album of Dated Latin Inscriptions. Rome and the Neighborhood I-III. Text and Plates, IV. Indexes. Berkeley - Los Angeles 1958/65. Lehrreich ist u. a. das Bild über die Entwicklung der Paläographie, welches in der Stadt Rom die vielen chronologisch geordneten, auch photographisch abgebildeten Inschriften von Herrschern und höheren Staatsbeamten in den neuen CIL-Supplementen VI 8,2 und VI 8,3 vermitteln. Das einzige Beispiel für eine mit der Schriftform (und auch mit der Größe des Monumentes) anscheinend bewusst altertümliche Vorbilder imitierende Inschrift, die ich aus Rom kenne, gehört an das Ende des 2. Jahrhunderts, siehe CIL VI 41195. Für ähnliche Grundtendenzen in der Entwicklung der Paläographie von Inschriften vgl. neben vielen anderen Editionen etwa die von Fotos begleiteten hispanischen Inschriftencorpora CIL II 2 /4, 5, 7 und 14,1 oder z. B. für Tarraco die Materialsammlung in ALFÖLDY 1975, u. a. 477-481 mit Bemerkungen zur Entwicklung des Schriftcharakters der dortigen Inschriften. 86. Zur Problematik der Paläographie der Inschriften vgl. jetzt zusammenfassend MAYER, M.: Etnográfia y paleográfia: una integráción lenta y difícil, in: Panciera, S. (Ed.), XI Congresso Internazionale di Epigráfia Greca e Latina, Roma, 18-24 settembre 1997. Atti I. Roma 1999. 495-519, 87. Vgl. etwa die Zeitstellung der Inschriften mit Filiationsangabe in der Provinz Dalmatia: ALFÖLDY 1969. 27. 88. FITZ 1996. 211, 229, 233 und 1998. 98, 112, 115. 89. Vgl. dazu beispielsweise die Entwicklung der Formulare von Grabinschriften in Dalmatien oder im hispanischen Tarraco: ALFÖLDY 1969. 28 f.; DERS. 1975. 477-482.