K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 2004/8. (Veszprém, 2004)

ALFÖLDY, GÉZA: Die Inschriften des Hügelgrabes von Baláca - A balacai halomsír feliratai

38. Siehe LŐRINCZ 2002. 28. 39. Wenigstens an diesem Fall soll exemplifiziert werden, wie abweichend die Ergebnisse von Messungen sein können: BH nach ERTEL 1996 8 cm, nach Fitz 8,4 cm, nach Ertels Zeichnung bei Palágyi (im Hinblick auf den Maßstab bei der Zeichnung) ungefähr 9 cm. Selbstverständlich soll immer die Entfernung von der oberen Kante des obersten bis zur unteren Kante des untersten Buchstabeneinschnittes als Höhe eines Buchstabens gelten. 40. Nach den Indices zu RIU 1-4 (LŐRINCZ, B.-MARTON, E.-REDŐ, F.: Die römischen Inschriften Ungarns, Registerband zu Lieferungen 1-4. Bonn - Budapest 1991) kommt dieses Praenomen unter den mehr als 1000 Inschriften, die in den erwähnten RIU-Bänden erfasst sind, nur in zwei epigraphi­schen Dokumenten vor, siehe RIU 196 (eine aus Salona stammende Familie in Scarbantia), RIU 834 (ein aus Rom stammender Kohortenpräfekt in Cirpi). 4L In AE 1996, 1226 wurde diese offenbar als höchst unsicher angesehene Rekonstruktion nicht wiederholt. 42. Vgl. dazu LŐRINCZ 2002. 40 f. 43. Vgl. LŐRINCZ - REDŐ 1994. 231-233. 44. Vgl. bes. den Plan bei ERTEL 1996. Abb. 2, wo insgesamt neun Sockel lokalisiert werden, außerdem ebd. 87-89. 45. ERTEL 1996. 88 f. Ertel fragt sich mit vollem Recht, ob es bei den Inschriften, die von Fitz aus zahlrei­chen weit verstreut aufgefundenen Bruchstücken wiederhergestellt wurden. ..überhaupt sinnvoll ist, über die Identifizierung und Lokalisierung der Objekte zu diskutieren" (ebd. 89). 46. ERTEL 1996. 91. 47. ERTEL 1996. 92. 48. ERTEL 1996. 92; siehe auch FITZ 1996. 228 und 1998. 112. 49. Zur Idee dieses „Achskreuzes" siehe FITZ 1996. 228 und 1998. 112, jeweils mit Abb., dazu ERTEL 1996. 92 mit Hinweis auf die „patriarchalische" Prägung. 50. Vgl. die Ausführungen bei ERTEL 1996. 92 über die unbefriedigende Position des Altars X, den sie Fitz folgend als „Grabdenkmal der Stammutter" ansieht. 51. Neu überlegt werden sollte wohl auch die Frage, auf welcher Fläche die Altäre standen. Ich folge dem Gedanken von Ertel, nach der die Grabaltäre auf dem rings herum verlaufenden dreistufigen Sockel des Tumulus, mit ihrer Rückseite an seine Umfassungsmauer angelehnt, aufgestellt wurden (siehe u. a. ihre Rekonstruktionszeichnungen: ERTEL 1996. 185 f. Abb. 3-5); vgl. dazu noch unten im Abschnitt 6. Vielleicht nicht auszuschließen ist jedoch auch die Möglichkeit, dass sie vor dem Tumulus so aufgestellt wurden, dass man um sie herumgehen konnte. 52. ERTEL 1996. 95 und 183, siehe auch das Idealbild der rekonstruierten Altäre ebd. 185 Abb. 3; FITZ 1996. 229 und 1998. 112. 53. Am Ende der Altarinschriften III, IV und VIII, bei denen für die Anordnung des Schlussteiles Indizien vorhanden sind, gäbe es jeweils geeigneten Platz für die Einsetzung einer solchen abgekürzten Schlussformel. Die ¥orme\f(ieri) i(ussit) kommt in Grabinschriften zwar selten vor, ist jedoch u. a. auch in Westpannonien bezeugt, siehe etwa RIU 158 und 193. 54. FITZ 1996. 234 und 1998. 116. 55. Nur um ein Beispiel für die Möglichkeit solcher Spielerein zu zeigen, sei hier folgende - fiktive ­Konstruktion präsentiert. Auf Fragment G 17 könnten z. B. die Origo-Angabe Toßetanus] und der Name der Stadt [V]alejntiaJ ergänzt werden, auf Fragment G 25 die Herkunftsangabe E[detanus] , auf Fragment G 27 die in Hispanien häufige Tribusangabe [GJal(eria), auf Fragment 36 der für Saguntum charakteristische Familienname [BJaefbiusJ, auf Fragment 45 das in Hispanien besonders stark verbreitete Cognomen Patfemus], auf Fragment G 29 der hispanische Frauenname RfeburraJ, auf den Fragmenten G 6-7 defc(urio) mjun(icipü) Afrcobrigae], auf Fragment G 46 der Name eines [civijs Safguntinus] mit dem Rangtitel [trib(unus) mil(itum) leg(ionis) II]I Aufg(ustae)], und so weiter. Wir hätten somit eine aus Saguntum stammende, auch mit benachbarten und weiteren Städten der Hispánia citerior verbundene und nach Pannonién eingewanderte ritterliche Familie vor uns; als Vorbilder für ihre in Pannonién unüblichen Grabaltäre könnte man die zahlreichen Grabaltäre etwa aus Tarraco benennen. Freilich wäre der Grad der Wahrscheinlichkeit einer solchen Konstruktion schon allein aus historischen Gründen gleich Null. 56. ERTEL 1996. 147-149; FITZ 1996. 199-201 und 1998. 89 f.; ERTEL, Zeichnungen in: PALÁGYI 1997. 22 Abb. 13. Zu dem Material des Marmors, dessen Herkunft leider nicht näher bestimmbar ist, siehe MÜLLER 2001. 248; vgl. PALÁGYI 2001. 244.

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