K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)
POCHMARSKI, ERWIN - POCHMARSKI-NAGELE, MARGARETHA: Römische Hügelgräber im Bereich der Villa Grünau (Gross St. Florian)- Római halomsírok a grünaui villa körzetében
bzw. von 1,12 m von der NKante von O 1 geborgen werden. Es handelt sich um eine kräftig profilierte Fibel mit flachem, trapezförmigem Bügelfuß, deren Typus (Jobst 4 F) von W.Jobst in die 2. Hälfte des 1. bzw. in die 1. Hälfte des 2. Jh.n.Chr., möglicherweise aber noch bis in die Mitte und das 3. Viertel des 2.Jh.n.Chr. datiert wird. 15 Zuletzt wollte Chr. Gugl das Einsetzen dieses Fibeltypus an die Wende vom 1. zum 2. Jh.n.Chr. datieren, seine Laufzeit aber wie W.Jobst nicht mit der Mitte des 2Jh.n.Chr. begrenzen, sondern zumindest noch in das 3.Viertel des 2.Jh.n.Chr. herabreichen lassen. 16 Gleichfalls aus dem Bereich der Brandschüttung stammt ein Eisennagel (X 36/95), der auf einem etwas höheren Niveau bei 342,169 m (d.h. 0,681 m unter dem Ausgangsniveau bzw. 0,47 m unter der Hügelaufschüttung) in einer Entfernung von 1,90 m ab der W-Kante bzw. 0,96 m ab der N-Kante gefunden wurde. Dieser Nagel dürfte am ehesten zu den Rückständen des Scheiterhaufens bzw. der Bahre gehören, die mit dem Leichnam verbrannt wurden. 17 Schließlich wurde unmittelbar nördlich der hochkant stehenden Schieferplatte bzw. etwa auf dem Niveau ihrer Oberkante bei 342,254 m (d.h. 0,596 unter dem Ausgangsniveau des Schnittes bzw. 0,35 m unter der Hügeloberfläche) der Rest einer eisernen Gürtelschnalle (?, X 32/95) in einer Entfernung von 2,20 m von der W-Kante bzw. 1,10 m ab der N-Kante von O 1 sichergestellt. Im N-Teil von Schnitt S 1 wurden ähnlich wie im W-Teil von O 1 bereits knapp unter der Oberfläche im 3. Abhub (342,492 - 342,465 m, d.h. 0,228 - 0,255 m unter dem Ausgangsniveau von S 1 bzw. 0,14 - 0,167 m unter der Hügeloberfläche) in dem gelben bis hellbraunen, lehmigen Erdreich, das mit Holzkohlepartikeln durchsetzt war, drei römerzeitliche Keramikfragmente (X 13/ 95 und X 14/95: Wandstücke, X 15/95: Bodenstück) gefunden, die allerdings nicht näher klassifizierbar waren. Aufgrund der räumlichen Nähe zur Störung in Abb. 6. Grünau, Hügel I.: Schnitt O 1 + Erw. 1 mit der Steinsetzung bei 341,821 m u.d.M. (Photo: Pochmarski, E.) 6. ábra. Az I. halom K-i l-es árka és 1. számú bővítése a kőpakolással. M = 341,821 m (tengerszint felett)