K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)

HEBERT, BERNHARD: Leibenfeld bei Deutschlandsberg. Forschungsgeschichtliche Einführung - Deutschlandsberg-Leibenfeld. Kutatástörténeti bevezető

/7y\ /4èè. J - 3. aéra sichtig, aber überraschend gut, 9 wohl in Kenntnis von Fundmate­rial aus anderen Grabhügeln der Weststeiermark, in die „spätere vorrömische oder römische Zei­tepoche". Neben Grabeinbauten (v. a. der Steinkranz in Hügel I = Nr. 4) läßt sich für Hügel VII (in der heutigen Zählung Nr. 44) ein schönes Inventar wohl aus der Zeit vor oder um 50 n. Chr. Geb. erkennen: Dwor­schak hat die beiden helltoni­gen Flaschen, den Topf, den Deckel (einer Dreifußschale?), Stücke von Dreifußschalen so­wie die fragmentierte Fibel, wohl eine norisch-pannonische Flügelfibel, auch in kleinen Bleistifskizzen (Abb. 3 und 4) in einem Brief 10 festgehalten. Dieses Inventar, zu dem noch zwei Eisennägel gehörten, ist nach Wien gelangt, 11 scheint aber nie bearbeitet worden zu sein ist und muß leider als ver­schollen gelten. 12 Die aus den Berichten er­kennbare solide Arbeit Dwor­schaks blieb über 100 Jahre der archäologischen Forschung so gut wie unbekannt; auch im Gräberfeld Leibenfeld selbst sollten nach Zerstörungen 13 und Raubgrabungen erst nach fast 100 Jahren wieder dokumentier­te Grabungen stattfinden. 1996 wurde anläßlich der Ausstellung in Veszprém der erste Gräber­plan (Abb. 2) erstellt, wie über­haupt Ausstellung und Tagung einen zusätzlichen Anstoß für den Beginn einer Aufarbeitung dieses Gräberfeldes gegeben ha­ben, das wohl zu den interessan­testen der Steiermark gehört und, obwohl lange bekannt, ei­gentlich vergessen war.

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