K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)
PALÁGYI, SYLVIA: Einige Bemerkungen zu den Darstellungen von Wagen mit vier Rädern und geschlossenem Wagenkasten - Néhány megjegyzés a zárt kocsiszekrényű, négykerekű kocsik ábrázolásához
zunehmen ist. 20 Es ist jedoch wahrscheinlich, daß das Grabelement (Grabgartenelement?) aus Csákvár nicht früher gefertigt wurde als die aus Tök, Zsámbék, Aquincum und Bruckneudorf. Es lohnt sich, sich mit der Neubewertung einigen Details der Darstellungen der Wagens mit vier Rädern und geschlossenem Wagenkasten aus Zsámbék und Tök zu beschäftigen. In meinem Vortrag an der Konferenz in Celje 21 versuchte ich die Aufmerksamkeit auf den „Reisender" der Szene von Zsámbék zu lenken, der sicherlich ein Mann gewesen war. Die Schlussfolgerung scheint offensichtlich zu sein: auf einem vierrädrigen Wagen konnten die Männer auch allein fahren (der Kutscher und die Dienerin ist von diesem Gesichtspunkt nebensäschlich); in Pannonién konnten diesen Wagen sowohl Frauen als auch Männer für sich allein gebrauchen. Seit 1974, 22 nach der Freilegung des vierrädrigen Wagens in Inota könnte dies als offensichtlich betrachtet werden. Die Annahme, daß die vierrädrigen Wagen mit geschlossenem oder offenem Wagenkasten entweder von Frauen oder Männern gefahren wurde, müssen wir ablehnen, denn auf dem Stein von Zsámbék sitzt ein Mann mit Bart in einem geschlossenen Wagenkasten, in Inota jedoch wurden die Knochenreste eines Mannes mit einem offenen Wagenkasten unter einen Hügel bestattet. Die perspektivische Darstellung des traufartigen Gebildes, bzw. des gewölbten Dachwerkes des Wagens mit geschlossenem Wagenkasten (so, daß man auch die innere Seite hinter dem Kopf des Kutschers sehen kann) können wir nicht nur an der schönen Paralelle aus Maria Saal, sondern auch auf den Steinen aus Zsámbék und Tök sehen (Abb. 4) 23 Abb. 4. Teil des vierrädrigen Wagens aus Tök (Fotó: Oszkó, Zs.) 4. ábra. A töki négykerekű kocsi részlete (Fotó: Oszkó Zs.)