K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1996/4. (Veszprém, 1996)

ERTEL, CHRISTINE: Altar- und Architekturfragmente vom Tumulusgrab bei Baláca - A balácai halomsír építészeti elgondolása

Altar Fitz 2: Der Beginn der Inschrift mit den Fragmenten TI.C.../TO.../...AL... und einige weitere Buchstaben stammen aus den Quadranten 82/83/92 (Streuung 33%), wo vermutlich der ursprüngliche Aufstellungsort zu suchen sein wird. In diesem Objekt ist mit einiger Si­cherheit der Altar II mit den Profilfundorten Q 83/93 zu erkennen. Altar Fitz 3: Die Grabinschrift des Stammvaters der Familie ergibt mit dem Textan­fang TI/T... und den zugeordneten Buchstaben einen Standort zwischen den Quadranten 36 und 44 (ohne Streuung), die wieder mit dem Exemplar 1 des Typs I (Fundorte Q 34/35/44/45) bzw. also einem weiteren Exemplar dieses Typs in Verbindung gebracht werden könnten. Altar Fitz 4: Die Fundorte der Buchstaben der ersten Zeile T... (Q 33) und ...CL TI F (Q 11 ) weichen von denen der elf übrigen zur Ergänzung herbeigezogenen deutlich ab. Am häufigsten wird bei jenen Q 89 als Fundort erwähnt, dazu auch noch Q 95 und 98 (Streuung 54%). Am ehesten scheint die Inschrift zu Altar III, Exemplar 3 passen, dem allerdings auch mit größerer Wahrscheinlichkeit die Grabinschrift der Claudia Retonia Nr. 8 zugeschrieben wird. Vorzuschlagen wäre daher eher die Zusammengehörigkeit von Inschrift 4 und dem Sockel II/HI, Exemplar 4. Altar Fitz 5: Das Fragment der ersten Zeile ...ICTO trägt ein Profil des Altartyps I. Sein Fundort und der drei weiterer zur Ergänzung herbeigezogenen Fragmente liegen im Norden des Tumulus (Q 34/44, 36, Streuung 50%) und damit wie die Inschriften 1 und 3 im Bereich des Exemplars 1 des betreffenden Altartyps. Zwei dieser Inschriften, vielleicht auch noch die folgende Inschrift 5, sind offensichtlich aufgrund der Profilanalyse den Sockeldenkmä­lern I, Exemplare 2 und 3 zuzuweisen. Altar Fitz 6: Die Verteilung der Buchstabenfragmente ist der der Inschrift 5 sehr ähnlich, sodaß auch für die Loaklisierung des Objektes das oben Gesagte gilt. Für drei Objekte (Al­tar I, Exemplar 1, Sockel I, Exemplare 2 und 3) stehen nun also bereits vier Inschriften zur Auswahl, sodaß die Existenz eines weiteren Objektes I in Betracht gezogen werden muß. Von sechs Textfragmenten des Grabaltars 6 sind zwei verstreut (33%). Es ist fraglich, ob der Textanfang T.../F..., eines der verstreuten Stücke aus QU, mit dem Exemplar 3 des Al­tars I identifiziert werden kann. Altar Fitz 7: Der Textbeginn VA.../FI... ist eindeutig mit dem Altar III in Verbindung zu bringen. Die Fundorte der Teile des Exemplars 1 liegen in Q 95/96. Von fünf Fragmenten der Inschriften ist eines verstreut (20%), d. h. auch der Komplex der Buchstaben erscheint weitgehend geschlossen. Alle Grabinschriften der Frauen sind aber sehr kurz und wenig aufschlußreich. Hier sei die Frage erlaubt, ob nicht in dieser Valeria die Stammutter der Fa­milie zu erkennen sein könnte. Die Grabinschriften der beiden Valeriae Nr. 7 und 9 sind sehr ähnlich. Zwar eignet sich die Valeria der Inschrift 7 sehr gut als Tochter und Enkelin der vielen vorausgehenden Tiberii, genausogut könnte aber ein noch älterer, in Italien ver­bliebener Tiberius als Vater der Familienmutter gemeint sein. Der in Inschrift 9 rekonstru­ierte Gaius könnte auch den Vater einer Schwiegertochter Valeria darstellen. Altar Fitz 8: Beide Fragmente der Grabinschrift der Claudia Retonia stammen aus Q 96 und können mit dem Altar III/Exemplar 3 in Q 97 in Verbindung gebracht werden. Altar Fitz 9: Von den Fundorten der vier zu Rekonstruktion des Textes herangezogenen Fragmente liegen zwei im NW des Tumulus (Q 20, 29; Streuung 50%). Eine Lokalisierung des Denkmals könnte allenfalls eine Identifizierung mit dem Sockel I, Exemplar 1 oder auf­grund eines dritten Inschriftfragmentes aus Q 80 mit dem Exemplar 2 des Altars I zulassen. Zur Frage der Austauschbarkeit mit Inschrift 7 siehe oben. Zusammenfassend ist festzustellen, daß die Grabinschriften 2, 7 und 8 gut mit den aus den Profilfragmenten erschlossenen Grabdenkmälern II, III/l und III/3 zu identifizieren

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