K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1996/4. (Veszprém, 1996)

ERTEL, CHRISTINE: Altar- und Architekturfragmente vom Tumulusgrab bei Baláca - A balácai halomsír építészeti elgondolása

Fußprofil Schaftbreite Schafthöhe Gesamthöhe 0,40 m 0,80 m 0,60 m 1,36 m (Schafthöhe + Aufsatz, Krön- und Fußprofil) Altar III Profilhöhe Gesamthöhe 0,273 m, Kronprofil + Aufsatz 0,375 m 1,26 m (Profilhöhe x 4,6) 0,98 m Mittelwert 1,12 m 0,66 m Schafthöhe neue Berechnung Profilhöhe Fußprofil Schaftbreite Schafthöhe 0,273 m, Kronprofil + Aufsatz 0,375 m 0,40 m 0,80 m 0,60 m 1,38 m Gesamthöhe Es zeigt sich also, daß von den beiden Berechnungsarten die nach den Proportionsverhält­nissen etwas geringere Werte ergab als die nach den tatsächlich vorhandenen Inschriften und Profilen. Wenn bisher darauf hinzuweisen war, daß die Höhenberechnung aufgrund der Vergleichsbeispiele nur Mindestwerte ergibt, stellt sich nun heraus, daß diese Werte durch die neue Berechnung aufgrund der Textlänge tatsächlich nicht unter-, sondern um einige Zentimeter überschritten wurde. Die beachtliche Dimension der Altäre, die ein entsprechend monumentales architektonisches Ensemble voraussetzen, definiert nun bereits den Tumulus als Bauwerk stadtrömischen Charakters. ///. Architekturfragmente 1. Türgesims VIII (Taf 6,14) Diese Fragmente wurden zunächst in zwei Gruppen registriert, da sie von einer niedrige­ren und einer höheren Viertelkehle, beide kombiniert mit geraden Leisten, zu stammen schienen. Typische Vertreter dieser beiden Gruppen sind die Fragmente 369 und 464 (Taf. 6). Da beide Profilleisten auffällig hoch waren (6,5 bzw 9,5 bis 10 cm), konnte es sich nicht um Altarprofile oder Teile anderer Kleindenkmäler handeln, sondern nur um Architekturfrag­mente. Schließlich kamen einige Stücke zum Vorschein, die bewiesen, daß beide Profil­gruppen zu einem Gesims gehörten. Die Fragmente 889, 894 und 895 (Taf. 7, 14) zeigen das gesamte Profil, das sich aus einer niedrigeren Viertelkehle, einer geraden Leiste und einer hohen Simawelle mit anschließen­der Stirnleiste zusammensetzt. Die konkave Krümmung der Simawelle fällt etwas steif und eckig aus und tritt gegenüber der hohen konkaven Einziehung in den Hintergrund, sodaß bei vielen Fragmenten (z. B. 464, Taf. 6) der Eindruck einer Viertelkehle hervorgerufen wurde. Der konkave Krümmungsbereich konnte aus den kleinen, in Längsrichtung abgespaltenen Fragmenten 453 und anpassende Stücke (Taf. 14) zusammengesetzt werden. Daraus geht hervor, daß die spätere Zerstörung in diesem Bereich ansetzte. Die Fragmente 606 und 608

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