K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1994/3. (Veszprém, 1994)

Vorträge - HEINZL, KATHARINA: Die villa rustica von Altheim-Simetsberg Ein Beitrag zur Villenforschung in Oberösterreich

Sudatorium in der Villa rustica von Altheim-Simetsberg. Akten des 6. Österreichischen Archäologentages 1994. (in Druck); KRINZINGER, F.-PERNECKER, G.: Altheim: Besinnung auf eine historische Kulturland­schaft. Arche 3. 1993. 32. 11. Der Rückschluß auf ein Wohnhaus ergab sich vor allem dadurch, daß im Korridor Reste einer Mörtelbettung ­wohl für einen Mosaikboden - erhalten geblieben sind. Bewohnte und unbewohnte Ökonomiegebäude mit Por­ticus finden sich im späteren 1., 2. und 3. Jh.n.Chr. in vielen Gutshöfen. Vgl. etwa DRACK 1975. Drack, 1990.; GERSTER-GIAMBONINI, A.: Der römische Gutshof im Müschhag bei Laufen. HelvA 9. 1978. 19.; FREMERSDORF, F.: Der römische Gutshof von Köln-Müngersdorf. RGF 6. 1933.; CLIPPERS, H. (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. 1990. 367. u.a. Das Hallenhaus mit Porticus ist aber auch als kleine Villa nach­gewiesen, wie z.B. in Bellikon oder Schupfart, s. DRACK 1975. 56. Abb. 9. Vgl dazu auch GAITZSCH, W.: Grundformen römischer Landsiedlungen im Westen der CCAA. Bgb 186. 1986. 397.; FISCHER, Th.: Römi­sche Landwirtschaft in Bayern. Bauern in Bayern von den Anfängen bis zur Römerzeit. 1992. 229.; BROCK­MEYER, N.: Die Villa rustica als Wirtschaftsform und die Ideologisierung der Landwirtschaft. AncSoc 6. 1975. 213.; HINZ, H.: Zur Bauweise der Villa rustica. Germania romana III. Gymnaisum Beih. 7. 1970. 15. 12. Hierbei handelt es sich um am Inn lokal anstehenden Süßwassertuff. Materialuntersuchungen sind geplant. 13. Eine Mörtelbindung der Füllmasse konnte nicht festgestellt werden. 14. Diese Pfostenfundamente ließen in der Aufarbeitung des Befundes bisweilen an einen möglichen autonomen Vorgängerbau aus Holz denken, jedoch sind alle sich ergebenden Achsen eindeutig auf die Fundamente der Steinmauern bezogen, was unserer Meinung nach für einen zeitlichen und baulichen Verband derselben spricht. 15. Das Mittelalter ist im Grabungsgelände durch keramische Streufunde und eine Scheibenfibel des Kreises Kött­lach II mit zoomorpher Darstellung gut belegt. 16. HEINZ 1979. 28. 17. Wie z.B. dem Bad der Villa von Gammertingen, das in die 1. Hälfte des 2.Jhs.n.Chr., am ehesten gegen die Wende vom 1. zum 2. Viertel datiert wird (HEINZ 1979. 108. mit Taf. 33.), oder dem Thermengebäude von Schwangau, das in die 1. Hälfte des 2.Jhs.n.Chr. gestellt werden kann. (ZAHLHAAS, G.: Die Fresken des rö­mischen Thermengebäudes von Schwangau. AW 9. 1978. H. 4. 13. 23.) 18. Ich möchte in dieser sekundär angebauten Halle am ehesten eine Vergrößerung des Apodyterium-Bereiches ­wohl im Sinne eines Aufenthaltsraumes - sehen. S. dazu die Halle B des Kastellbades von Niederbieber, die als „Halle für körperliche Übungen" angesprochen wird (KRENCKER, D.-KRÜGER, E.-LEHMANN, H.­WACHTLER, H.: Die Trierer Kaiserthermen. Trierer Grabungen und Forschungen I 1. 1929. 237. mit Verweis auf RITTERLING, E.: Das Kastell Niederbieber. BJb 120. 1911. 259.), weiters den Raum A2 des Kastellbades von Rainau-Buch, als „Vorhalle" benannt FILTZINGER-PLANCK-CÄMMERER 1986. 495) und die im Norden an die Therme von Geisingen-Aulfingen angebaute und „Windfang" genannte Vorhalle (HEINZ 1979. 100. mit Taf. 29.). 19. Als Mauerfundament konnte Tuff bislang nur in Bau III nachgewiesen werden. Ein Grund dafür mag sein, daß das Aufgehende hier leichter anzunehmen ist als in den anderen Gebäuden (Holz?). 20. HEINZ 1979. 19. mit weiterführender Literatur; HEINZ 1983. 33. Zu den Ursprüngen der römischen Bäder s. auch ebenda 36.; BRÖDNER, E.: Die römischen Thermen und das antike Badewesen. Eine kulturhistorische 2 Betrachtung . 1992. 1.; dies.: Zur Entwicklungsgeschichte des Bades. 1. Teil, AW 8. 1977. H. 4. 45.; dies.: Zur Entwicklungsgeschichte des Bades. 2. Teil, AW 9. 1978. H. 1. 47. Zuletzt grundlegend: LADSTÄTTER, G.: Balaneion. Untersuchungen zur Form, Funktion und Entwicklung der griechischen öffentlichen Badeanlagen vom V. bis zum II./I. Jh.v. (ungedr. Diss. Innsbruck 1993.). 21. Vgl. dazu etwa Vitruvius, De architectura V 10; Seneca, Epistulae ad Lucilium 51,6; Cicero, Epistulae ad Quintum fratrem III 1,2. 22. Zur Differenzierung von Sudatorium und Laconicum s. HEINZ 1979. 19.; HEINZ 1983. 33. Im Widerspruch dazu, jedoch überzeugend: KAENEL-PFANNER 1977. 39. mit Literaturhinweisen. 23. Ebenda 41. 24. Vgl. z.B. BÜRGI, J.-LIEB, H.-HOPPE, R.-BOSSERT, M.: Iuliomagus - römisch Schieitheim. Die öffentli­chen Thermen. Archäologische Führer der Schweiz 11. 1979.; DRACK-FELLMANN 1988. 503.; HEINZ 1983. 77.; WAMSER, L.: Römische Thermen in Weißenburg. Ein Vorbericht. JberBayDenkmPfl 31. 1979. 69. 25. Wie etwa in Hüfingen (FILTZINGER-PLANCK-CÄMMERER 1986. 341.; HEINZ 1979. 37. mit Taf. 1), in Rottweil (KLEE 1988. 17., 44. 60. 75. mit Beilage 1; FILTZINGER-PLANCK-CÄMMERER 1986. 527.) und in Echzell (BAATZ 1965. 120.) 26. S. z.B. PLANCK 1982. 117.; BATSCH, K.: Eine römische Militärziegelei in Zunsweier. Stadt Offenburg, Or­tenaukreis, AAusgrBadWürt 1986. 89.; dies.: Ausgrabungen in Zunsweier, Stadt Offenburg, Ortenaukreis. AA­usgrBadWürt 1987. 88.; FINGERLIN, G.-BATSCH, K.: Ausgrabungen im Vicusareal von Zunsweier. Stadt Offenau, Ortenaukreis. AAusgrBadWürt 1988. 131.

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