Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 31/1. (2007) (Szombathely, 2008)

Régészet - KŐSZEGI Ádám - FARKAS Csilla: Előzetes felszíni kutatások (szisztematikus terepbejárás, geofizikai felmérés) és a megelőző feltárás eredményeinek összevetése a Vát-Bodon-tábla nevű lelőhely kapcsán

Vorherige Untersuchungen (systematische Geländebegehungen, geophysikalische Messungen) und der Vergleich der Freilegungsergebnisse in Verbindung mit dem Fundort Vát-Bodon-tábla Vor der archäologischen Forschung des Fundortes Bodon-tábla (Fundortnummer 2), der auf dem Umleitungsweg der Hauptstraße 86 bei Vät vorkam (Abb. 1), machten wir Geländebegehungen und geophysikalische Messungen im Sommer 2006. Die geo­physikalischen Messungen wurden von den Mitarbeitern des Lehrstuhls für Geophysik der Eötvös-Loránd- Universität (Budapest) unter der Leitung von Sándor Puszta durchgeführt. Danach machten wir eine siebentägige systematische Geländebegehung unter der Leitung des Archäologen Gábor Hon, uns an das geophysische Netzsystem haltend. Die durch die vorangehenden Messungen und archäologische Freilegung e forschten Gelände stimmen nicht vollkommen überein (Abb. 2). Im Herbst 2006und im Frühling 2007 wurden die archäologischen Ausgrabungen unter der Leitung von Csilla Farkas durchgeführt. Aus dem Vergleich der geophysikalischen Messungen, Angaben der Geländebegehungen und Ergebnisse der tatsächlichen Ausgrabung wurde es klar, was für Erscheinungen und welche Epochen mit Hilfe der ersterwähnten beiden Methoden angenommen werden können. Mit Hilfe der statistischen Analyse der Angaben der Begehungen und ihrer Bezeichnung auf Karte konnten die dichten Siedlungkerne des Fundortes beobachtet werden (Abb. 5). Aufgrund des auf der Oberfläche gesammelten Materials konnten wir mehrere Epochen absondern, aber das Dmkmaterial keiner dieser Epochen war territorieü markant. Unter den Bruchstücken gab es viele stark abgewetzte kleine, atypische Stücke. Außer dem atypischen urzeitlichen Material können spätbronzezeitliche, früheisenzeitliche Fragmente der Umenßlderkultur zugeordnet werden, ferner kamen noch einige hallstattzeitliche und keltische, arpadenzeitliche und mittelalterliche Bruchstücke außer neuzeitlichen Gegenständen vor. Aufgrund der geophysikalischen Messungen konnten die Siedlungerscheinungen gut beobachtet werden (Abb. 6). Die das Gelände kreuzende elektrische Leitung und die Munition im nordwestlichen Ende des untersuchten Geländes bedeuteten störende Faktoren für die Messungen. Nach der Analyse der Angaben ist es feststellbar, dass die magnetischen Anomalien großenteils mit der Ackerbestellung in Verbindung gebracht werden können. Die für die archäologischen Forschungen wichtigen Anomalien sind punktartige Erscheinungen, d. h. Häuser, Gruben und Pfostenlöcher. Das Grabensystem im östlichen Ende des Grabunggeländes blieb leider aus der vorherigen geophysikalischen Messung aus. Die Ergebnisse der geophysikalischen Messungen und die der Geländebegehungen unter­stützen einander, u. a. im Falle des dichteren und selteneren Auftretens der archäologischen Erscheinungen. Beide Methoden bieten Mehrinformationen über die Lage und den Charakter der eventuellen Objekte (Geophysik) auch einzeln. Mit Hilfe von künftigen Untersuchungen wird auch die Deutung der außerhalb des Grabunggeländes gesammelten Informationen leichter und es wird ebenfalls einfacher, auf die Siedlungen Schlüsse zu ziehen.

Next

/
Oldalképek
Tartalom