Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien

artig gerichteten Pelten zusammengestellt, was bei den mit Durch­bruchtechnik erzeugten Stücken sehr häufig vorkommt. 166 Die Struktur des Musters kehrt, sich ständig wiederholend, in sich zurück. Dieses Exemplar befindet sich gegenwärtig in einem schlechteren Zustand als zu der Zeit meiner Aufnahme: der Rand ist beschädigt und der Dorn fehlt (vgl. 14.b., Halbgröße). Das durchbrochene Muster wurde mit fla­cher Ausführung hergestellt, die Vorderseiten der beiden inneren Kreis­ringe sind aber erhaben. Die Rückseite ist flach. Dm: im jetzigen Zustand 78 mm, D: 2 mm. A Riegl bringt ein völlig gleiches Exemplar aus dem Material des Linzer Museums (Österreich). 167 Hier befindet sich eine kleine, halbkreisför­mige Verzierung am Rand, in der Richtung des Schlitzes. Es kann sein, daß eine solche Randverzierung auch bei dem aus Brigetio stammenden Stück unter 5.14. anzutreffen war, da oben eine kleine Beschädigung zu sehen ist (auch bei 14.a.). Die Größe dürfte dem Stück von Brigetio ähnlich gewesen sein. 5.17. Fo.: Batina-Kiskőszeg (Jugoslawien, einstige Darnay-Kollektion, Sümeg, Inv.-Nr.: 4977, gegenwärtig Mus. Keszthely). Laut meiner alten Aufzeichnungen hat dieses Exemplar ein völlig gleiches, durchbroche­nes Muster wie die vorangegangenen, jedoch wurde es ohne einen Dop­pelring gefertigt: es hat keine Stelle zum Verdrehen des Domes. Das ringsumlaufende Muster ist zwar dem Schlitz gegenüber durch einen halbkreisförmigen Durchbruch unterbrochen, wo man den Dorn ein­legen könnte, jedoch gibt es hier kaum eine Möglichkeit, ihn zu verdre­hen. Bei dem Schlitz konnte ich keine Anschlagsspuren wahrnehmen. Die Anwendungsmöglichkeit dieses Stückes weicht völlig von den bis­herigen ab.: es wurde anders befestigt. Die Vorde- und Rückseiten sind massiv, jedoch flach ausgebildet. Der Rand ist bei dem Schlitz an zwei Stellen beschädigt. Dm: 75-77 mm, D: 3 mm. Typ XVIIL 5.15. Wird von A Riegl aus dem Material des Linzer Museums (Öster­reich) angeführt 168 (Reproduktion in Halbgröße). Das durchbrochene Muster dieses Typs besteht aus in einem Kreis nebeneinander geleg­ten Pelten. 169 Auch hier befindet sich nur ein Ring und der Dorn hat wenig Bewegungsraum. Auch die Anwendungsweise dieses Typs weicht von der der bisherigen ab. Der Ring ist fragmentarisch, so kann man nicht wissen, ob er überhaupt einen Ansatz mit dem üblichen Schlitz gehabt hat. Das Stück ist flach ausgebildet, der Ring ist er­haben. Dm: ca. 62 mm.

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