Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)
I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien
ziemlich gutem Zustand, mit einem breiten Schlitz gefertigt. Das Muster seines Ansatzes ist eine oben in Spitze ausgehende durchbrochene Pelta, mit zwei inneren Ranken. Der Rand ist oben zackig. Am unteren Teil der Pelta ist eine kleine, keilförmige Einkerbung zu sehen, hier konnte nur das Endstück des Domes hineinpassen. Der Ringkörper ist verhältnismäßig breit, er wurde mit einer Mittelkante hergestellt; hier befinden sich kreisförmige Einkerbungen. Die Anschläge treten stark hervor. L: 96 mm, Dm: 71 mm, D: 3 mm. Das Grundmotiv der mit durchbrochener Technik verfertigten Metallarbeiten, die Pelta, kommt in zahlreichen Varianten an den Fibeln, Beschlägen, Pferdegeschirrbestandteilen usw. in völlig gleicher Form, wie wir es unter Taf. 5.1. gesehen haben, vor. Dieser Typ wurde auch in Pannonién 143 hergestellt. Typ. IX. 5.2. Fo. : Intercisa (UngNatMus Inv. -Nr. : 118/1907) das Stück hat keine Unternummer, nur die Bemerkung: Grab l. 144 Es stammt wahrscheinlich vom Ackerfeld des J. Pukli am Öreghegy Prz. : 2049, nach Zs. Visy. Siehe Karte 6. Nr. 9. Dieser Gräberfeldabschnitt gehört zu den älteren, reicht nicht weiter als die zweite Hälfte des 3. Jh. (Vgl. : Intercisa IL 572. Abb. 116.). Diese Datierung entspricht der Zeit der Peltaverzierung des Ansatzes. M. Alföldi veröffentlicht dieses Stück nicht; unveröffentlichtes, völlig intaktes Exemplar. Der Ansatz schließt sich gänzlich den Mustern mit durchbrochener Technik an: er ziegt eine Doppelpelta: oben befindet sich ein halbkreisförmiger, massiver, flacher Knopf. Die Vorderseite des Ringkörpers ist mit kleinen Einkerbungen verziert. Die Anschläge befinden sich vom Schlitz etwas weiter weg als im allgemeinen üblich. Der Dom ist in gutem Zustand. L: 73 mm, Dm: 58 mm, D: 4 mm, L des Domes: 60 mm, Br der Aufwickelung: 7 mm. - Eine vollkommen ähnliche Analogie ist in Brigetio zum Vorschein gekommen. (Inv.-Nr.: К 1536) Bei diesem Exemplar ist die rechtseitige, durchbrochene Peltaverzierung etwas fragmentarisch. Das Stück ist abgenützter als das von Intercisa, die Größe stimmt mit diesem im großen und ganzen überein. - Fo.: Unbekannt. (Inv.-Nr.: 62.23.24.) Verfertigt mit einem Ansatz ähnlich jenen von intercisa und Brigetio. Die beiden Anschläge sind jedoch von einer völlig ungewöhnlichen Ausbildung: sie heben sich stark hervor sind von größerem Maßen und mit Einkerbungen verfertigt. Der Maß der Ringfibel ist identisch mit jenen der beiden vorigen. Die Ansatzmotive der Exemplare, zum Typ IX. zuhörend sind unter