Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien

L: 61 mm, Dm: 52 mm, D des Ansatzes: 2,5 mm, D des Ringes: 3-4 mm. 3.15. Fo.: Savaria (Inv.-Nr.: 54.756.7.) Vom Gelände des heutigen Sportvereins Haladás SE; Karte 5. Nr. 1. Siehe Anmerkung 91. Das Stück wurde einer Röntgenemissionsuntersuchung unterzogen. Das von hellgrüner Patina bedeckte, dem vorangehenden fast gleiche Exemplar unterscheidet sich von jenem darin, daß das keilförmige, sich verzweigende Muster nicht vier-, sondern fiinfâstig ist. Der Ansatz dürfte beschädigt worden sein, denn dies ist auf dem obersten Keil, im mittleren Teil des Ansatzes und auch auf dem Ringkörper zu sehen. L.: 56 mm, Dm: 44 mm, D: 2,5 mm. 3.16. Fo. : Ságvár (Kom. Somogy). Aus dem spätrömischen Gräberfeld auf dem Tömlöc-hegy. Die Ausgrabung von A Radnóti aus den Jahren 1939 und 1942 gab A Burger bekannt 123 . Die Ringfibel ist massiv aus­gearbeitet, die Verzierung des Ansatzes wurde mit starken Einkerbun­gen gefertigt. Die Vorderseite und auch die Rückseite sind, was beach­tenswert ist erhaben wie wir dies bei einigen, zum I. Typ gehörenden Exemplaren bereits gesehen haben. Der Ansatz ist ziemlich plastisch. Der Dorn zur Hälfte erhalten geblieben, beweglich. Das betreifende Grab des sonst späten Gräbfeldes wird durch die Münze des Constanti­nus auf den Beginn des 4. Jhs datiert. L: 57 mm, Dm: 44 mm, D des Ansatzes: 2,5 mm, D des Ringes: 4,5 mm, L des Domes: 2,3 mm, Br der Aufwickelung: ca 6 mm. - Fo.: Maribor (Inv.-Nr.: 2274/14) 124 . Hier ist ein völlig ähnliches Exemplar ans Tageslicht gekommen. L: ca 50 mm, Dm: ca 36 mm. 3.17. Fo.: Unbekannt (Inv.-Nr.: 61.13.53.). Ein kleineres Exemplar mit ähnlich Ansatz. Das Ende der Ranken ist eher rundlich als zugespitzt. Es hat verhältnismäßig große Anschläge. An der rechten Seite des Ringes ist ein kleiner Eisenrest zu sehen, offensichtlich ein verrosteter Teil des Domes. L: 45 mm, Dm: 33 mm, D: 3 mm. 3.18. Fo.: Brigetio (UngNatMus Inv.-Nr.: 62.3.1. Geschenk). Ein grö­ßeres, massives Exemplar. Die Ausbildung des Ansatzes schließt sich vielmehr dem unter Taf. 3.14-15. an, mit dem Unterschied, daß es bei dem aus Brigetio stammenden Stück auch am Beginn des Ansatzes keil­förmige Verzierungen gibt. L: 67 mm, Dm: 50 mm, D des Ansatzes: 3,5 mm, D des Ringes: 4 mm. 3.19. Fo.: Savaria (Inv.-Nr.: 54.762, 33), ohne nähere Angaben, viel­leicht aus „Kanászdomb" 125 Karte 5. Nr. 2. Das Stück wurde einer Rönt­genemissionsuntersuchung unterzogen. Die Ringfibel schließt sich 70

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