Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien

3.8. Fo.: unbekannt (Inv.-Nr.: 54.33.74.). Unter dieser Nummer wur­den mehrere ähnliche Stücke inventarisiert.) Ein dem vorangehenden ähnliches kleines Exemplar. Der Ansatz mit zwei markant profilierten waagerechten Linien und ganz oben den kleine Ansatz sind erhalten geblieben. Der Ring ist scharf erhaben, und mit runden Einkerbungen veziert. Der Ansatz ist bei dem rechtseitigen Anschlag geborsten. L: 57 mm, Dm: 41 mm, D: 3 mm. 3.9. a-b. Fo.: Intercisa (Inv.-Nr.: 67.2.197 1-10). Aus dem Erdgrab Nr. 615 des Großen Gräberfeldes der Ausgrabung von Eszter В. Vágó. (Siehe: Karte 6. Nr. 7.) Auf Grund der im Grabe gefundenen Münzen des Aurelianus und Probus kann der Fundkomplex auf das späte 3. Jh. datiert werden 114 . Die Ringfibel (Inv.-Nr. 2.) ähnelt den vorangegange­nen, wurde jedoch massiver ausgeführt Der Ansatz weicht hingegen von diesen insofern ab, daß ihr Abschluß in Querrichtung länger ist und die Gliederung durch Einkerbungen erfolgte. Diese Einkerbungen wur­den auch auf dem obigen kleinen Halbkreis und bei dem Beginn des Ansatzes angewendet. An der Rechten Seite ist der Rest eines starken Eisendornes auf dem Ring angerostet. Wir können sehen, daß auch die eisernen Dorne durch Aufwicklung auf dem Ring angebracht wurden. Der Ringkörper hat sich der rechten Seite zu etwas verschoben. Der rechseitige Anschlag liegt weiter unten als der andere. L: 54 mm, Dm: 43 mm, D des Ansatzes: 3 mm, D des Ringes: 3,5 mm, L des Domes (fragmentarisch): 25 mm, Br (bei dem Ring): 10 mm. 3.10. Fo.: Intercisa (Mus. Székesfehérvár, alte Inv.-Nr.: 3738), durch Ankauf von J. Fehér. Das Stück ordnet M. Alföldi mit den übrigen „Schnallen" zusammen dem späten Typ des 3-4. Jhs 115 zu. Die Ring­fibel ähnelt den vorangegangenen, obwohl ihr Ansatz etwas kürzer ist und der obere Teil blattförmig ausgebildet, dreiteilig, ohne jede Einker­bung oder Verzierung hergestellt wurde. L: 70 mm, Dm: 54 mm. 3.11. Fo.: Intercisa (UngNatMus Inv.-Nr.: 27/1910,10 Ankauf) 116 . Ein massives Exemplar, intakt, mit Versilberungsspuren (die heute nicht mehr zu sehen sind). Der Ansatz ist plastisch geformt: das querlaufende Glied wurde mit starken Einkerbungen gefertigt. Der Ringkörper ist nach rechts ein wenig deformiert. Die Aufwickelung des unversehrt erhalten gebliebenen Bronzedornes auf dem Ring kann genau beobach­tet werden. Die Anschläge sind zugespitzt, der linkseitige Anschlag ist stärker abgenützt. L: 70 mm, Dm: 53 mm, D des Ansatzes: 4 mm, D des Ringes: 4,5 mm, L des Domes: 53 mm. Eine Ringfibel von ähnlicher Form wurde aus Bjelemic (Dalmatien Landesmuseum Sarajevo) durch G Patsch publiziert 117 . Sie ist an der

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