Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)
I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien
Ende des Ansatzes sind verschwommen. Die Anschläge sind klein, heben sich aber zugespitzt hervor. L: 71 mm, Dm: 53 mm, D: 3 mm. 2.5. Fo. : unbekannt (Inv.-Nr. : 1/1874,415, die einst. Ráth-Sammlung). Ein größeres Exemplar. Die Verzierung des Ansatzes ist markanter als die der früheren Stücke, in zwei waagerechte Teile gegliedert, mit Einkerbungen verziert. Der Ansatz ist bei dem rechten Anschlag (der starker abgenutzt ist) geborsten. L: 82 mm, Dm: 66 mm, D des Ansatzes: 3 mm, D des Ringes: 3,5 mm. - Fo.: Baláca-Nemesvámos: (Kom. Veszprém, Mus. Veszprém, Inv.Nr.: 82.1.954.) Das Stück kam von der Fläche 57 des Gebäudes I. (aus einer 62 cm Tiefe) ohne näher datierbare Angeben durch die Ausgrabung von Sylvia Palágyi 1987 zum Vorschein; ihr gebührt Dank dafür, daß mir die Erwähnung des Stückes ermöglicht wurde. Ein dem vorhergehenden gleich ausgestaltetes, etwas größeres Exemplar. Sein rechter Anschlag fehlt, das Stück ist hier abgebrochen und rechts etwas deformiert. Der Rest des eisernen Domes ist auf dem Ring sichtbar, sein Stand ähnelt dem der Taf. 2.3. Die Oberfläche der flachen Rückseite ist nicht gleichmäßig. L: 58 mm, Dm: 43 mm, D des Ansatzes 3 mm, D des Ringes 3,5 mm. - Fo.: Brigetio, Bélapuszta (Inv.-Nr.: К 184). Fragmentierter Ansatz, abgenutztes Exemplar. Am Anfang und am Ende des Ansatzes sind je ein quer stehender, kleiner Stumpf erhalten geblieben. Dm: ca. 50 mm. 2.6.a-b. Fo.: Intercisa (Inv.-Nr.: 73.1644.1-12.) Mit freundlicher Genehmigung von Zsolt Visy kann ich hier den aus einer Ausgrabung aus dem Jahre 1971 stammenden Brandgrabfund erwähnen, der in einem solchen Abschnitt des Gräberfeldes zum Vorschein gekommen ist, wo sich spatzeitliche Gräber aus dem 3-4. Jh. befanden, Siehe Karte 6. Nr. 3. 101 Die unter Nr. 10 inventarisierte „Ringschnelle" mit Ansatz gehört zu den großen Exemplaren, und ist in ziemlich gutem Zustand erhalten geblieben. Der Ansatz steht an der Vorderseite hervor, oben in der Mitte ist ein kleiner, halbformiger Teil zwischen geraden Abschlüssen zu sehen. An der Rückseite (Nr. b) ist es gut sichtbar, daß man den plastischen Ansatzabschluß an der sichtbaren Vorderseite an diese extra angelötet oder angegossen hat. Die Anschläge sind dem oberen Teil des Ansatzes zu länger als üblich. Der Ringkörper wurde mit schütteren Einkerbungen gefertigt. L: 76 mm, Dm: 55 mm, D: 5 mm (beim vollständigen Stück). - Fo.: Oggau (Österreich, Burgenland, Landesmuseum Eisenstadt. Inv.-Nr.: 20673). Aus Grab V. des spät römischen Gräberfeldes ist eine