Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)
I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien
herigen gleichen Ansatz, der Ring weicht jedoch ab: bei dem Außenrand befinden sich 6 kleine Buckel. Diese bestimmen die Gebrauchsweise der Fibel, da die Größe der gegenüber dem Ansatz vorhandenen kleinen freien Stelle den Bewegungsraum des Domes bestimmt: durch ein geringfügiges Verdrehen kann der eingeschnürte Stoff mit Hilfe des Anschlages gut fixiert werden; der Dom ist ziemlich verbogen. Im pannonischen Material ist keine Analogie bekannt L: 31 mm, Dm: 26 mm, D des Ringes: 2,5 mm, D des Ansatzes: 3 mm, L des Domes: 32 mm. Hier möchte ich einige Stücke erwähnen, deren nur fragmentarisch erhalten gebliebene Ansätze nicht darauf schlußfolgern lassen, zu welchen Typ sie genau gehören, doch ist es wahrscheinlich, daß sie dem einfachen Typ I. am nächsten stehen. - Cserszegtomaj-Dobogó (Inv.-Nr. : 62,13.1. zwei Fragmente und ebendaher vier Fragmente unter Inv.-Nr.: 62.13.3.). Die Funde stammen aus der Ausgrabung 1956-1961, von K. Sági. In Grab Nr. 22.: der eiserne Ringteil der Fibel ist in mehreren Stücken erhalten geblieben, - Ebendaher aus Grab Nr. 24. (Inv.-Nr.: 62.15.10.). К Sági hat eine etwas intaktere Eisenfibel gefunden. Diam: 42 mm. Im Grabe lagen noch: einige Münzen, die Prägungen von Konstantinus I. (306-337, Voetter-Gerin 97) und Konstantinus IL (337-340, Voetter-Gerin 269) aus Sirmium. Diese Funde kommen in der Archäologischen Topographie Ungarns I. (Archäologische Topographie des Komitats Veszprém, Budapest 1966) unter dem Stichwort Cserszegtomaj nicht vor. - Fo.: unbekannt (Inv.-Nr.: 54.33.74) bei welchem nur der Ring, und der Beginn des Ansatzes mit den beiden Anschlägen erhalten geblieben sind. L: 55,5 mm, Dm: 53,5 mm, D des Ringes: 4 mm, D bei dem Ansatz: 3 mm. - Von einem unbekannten Fundort des Kom. Zala ist eine fragmentarische Fibel aus der Miháldy-Sammlung in das Mus. Veszprém (Inv.Nr.: 55.261.7.) gekommen. Der Ansatz ist abgebrochen, bei der Stelle des Ansatzes sind zwei kleine Ranken zu sehen. Dm: 41 mm. Typ IL und Varianten, Taf. 2. Karte 2. Taf. 2. zeigt nur jene Stücke, bei welchen die Enden der Ansätze im Vergleich zum vorangehenden Typ komplizierter, profilierter sind und ihr waagerechter, oberer Abschluß an zwei Seiten abgebogen ist: auf