Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

L. Költő–M. Varga: Analyse römischer Ringfibeln

Téglavető-dűlő zum Vorschein gekommen ist, ähnlich niedrig. Diese stark abweichende Zusammensetzung mag die Erfolglosigkeit des Gusses erklären. Die der Technologie nicht entsprechende, schlecht zusammengestellte Legierung konnte man nicht richtig in Form gießen. Im weiteren haben wir einen Vergleich nach zwei Gesichtspunkten unternommen. Als eine besondere Einheit konnten wir sämtliche Stücke aus Szombathely bzw., innerhalb dieser, die einen geschlossenen Fundkomplex bildenden Funde vom einstigen MÁV-Tennisplatz unter­suchen. Vergleichen wir die Zusammentsetzung sämtlicher Funde aus Szombathely mit derselben der aus anderen Gebieten stammenden Gußstücke, so können wir feststellen, daß bei diesen auch die durch­schnittliche Zusammensetzung anders ist. Außerhalb der Fibel unter Taf. 3.3 (Kaposvár, Fekete-Sammlung) enthält ein jedes Stück außer der Grundlegierung auch Eisen und Zink. Auch ihr durchschnittlicher Bleigehalt liegt unter dem der Stücke von Szombathely. Die erwähnte Fibel ist aber auch von solchen Elementen­proportionen, die mit keinem der Stücke von Szombathely verglichen werden können. Der Vergleich sämtlicher Funde aus Szombathely miteinander schließt die Möglichkeit nicht aus, daß die Fibel aus der „Ausgrabung des Jahres 1928" (Taf. 5.6.), die eine Fibel vom einstigen MÁV-Tennis­platz (Taf. 1.10.) sowie die Fibeln aus unbekannten Fundstellen aus Szombathely (Taf. 3.19) in einer und derselben Werkstatt entstanden sind. Die Funde von dem einstigen MÁV-Tennisplatz lassen sich auf Grund ihrer Zusammensetzung in zwei grundlegend verschiedene Gruppen teilen. Ihr überwiegender Teil enthält außer den Grundele­menten Cu, Pb. Sn nur ein wenig Silber als Begleitelement, in den die andere Gruppe bildenden zwei Stücken (Taf 3.5., Taf. 4.4a-b.) können wir, den bisherigen Erfahrungen nach, auch Zink 3 in entsprechenden Mengen und ein wenig Eisen finden. Diesen ist die Zusammensetzung des Stückes unter Taf. 4.4a-b. sehr ähnlich, der aus der Fekete-Samm­lung stammende Riemenverteiler (Tab. 1.13.), j edoch erlaubt auf Grund dieser einzigen Übereinstimmung noch keine wesentlichen Schlußfol­gerungen. Um so weniger, da es sich auch hier um eine unvollendete Fibel handelt, an der nach dem Guß nicht mehr weitergearbeitet wurde. Vergleichen wir die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchungen mit denselben der mit ähnlichen Methoden untersuchten römerzeitli­chen Funden 4 , so läßt es sich feststellen, daß es sich bei den letzteren um

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