Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 17-18. (1983-1984) (Szombathely, 1989)

Régészet - Fekete Mária: Késő-hallstattkori lakóház leletmentése Csöngén

47. Jerem uo. 1. t. 10.; Chochorovski, J.: Die Frage der Skytischen Expansion auf das Gebiet des Karpatenbeckens. Acta Arch. Carp. 15 (1975) 18. 1. t.; Bukowski, Z.: Die westliche Ausdeh­nung der sog. skythischen Einwirkungen in Mitteleuropa und ihr Charakter. Symposium Steyr (Linz 1981) 333-. 2, 6, 7, 9. kép. 48. Patek (44. j.) 49. Jerem (31. j.) 14. kép 11-12.; Dular (22. j.) 10. kép 26., 23. t. 209, 217. 50. A 2. és 8. képet Derdák Ferenc, a fényképfelvételeket és a többi rajzot a szerző készítette. RETTUNGSGRABUNG EINES SPÄTHALLSTATTZEITLICHEN WOHNHAUSES BEI CSÖNGE MÁRIA FEKETE Im Sommer 1983 hatte man in der Spurlinie der zwischen Jánosháza und Répcelak zu legenden Gasleitung von der Oberfläche des Kódis-Hügels bei Csönge etwa 40 cm Erde weggetragen; in der Wand des den Hügel von etwa 60 x 100 m Durchmesser teilweise durchschneidenden Grabens konnten wir eine auf ein alleinstehendes Haus hinweisende Aufschüttungsschicht beobachten. (Abb. 1,1 und 8,2). Das im Rahmen der Rettungsgrabung freigelegte Haus war in die ehemalige Erdo­berfläche eingetieft und hatte einen abgerundeten viereckigen Grundriß. Der Graben des Gasrohrs vernichtete etwa die Hälfte des Gebäudes. Seine meßbare Länge betrug 4,10 m, seine maximale Breite könnte 2,70-2,80 m gewesen sein, in der anderen Wand des Grabens konnte man nämlich die Schuttschicht nicht mehr sehen. Die kürzere Seite des Hauses war N-S gepeilt. Entlang der Längsseite haben wir 3 große (Dm. : 30-33 cm, Tiefe: -73, -80, -60 cm) Pfostenlöcher freigestellt. In der betretenen, gestampften Fußbodenoberfläche gab es 3 kleinere Pfahllöcher (Dm. : 10-15 cm, Tiefe: — 10 cm). Die Feuerstelle war um die Mitte an einem rußigen, holzkohlartigen Flecken erkennbar. Die freigelegte Pfahlreihe, die aus der Aufschüttungsschicht des Hauses stammenden Lehm­mörtel- und Beschlagstücke verweisen auf eine Rutenflechtwand mit Lehmbeschlag. Das Erforschen der früheisenzeitlichen Siedlungen Ungarns, bzw. das Publizieren der freigelegten Siedlungen nahmen erst jetzt den Anfang. Zu den von einander abwei­chenden Hausformen der verschiedenen Siedlungstypen stehen uns schon Grabunbsbeo­bachtungen zur Verfügung. In den Erdfestungen hatte man große Grubenhäuser (Sop­ron-Burgstall, Velem-, Süttő-Nagysánctető, Keszthely-Apátdomb) 15 oder Längshäuser mit Pfahlkonstruktion (Heuneburg, Velem) 16 oder Häuser mit teilweise aus Steinstücken trocken zusammenstellten Mauern, aber mit Stützkonstruktion aus Pfählern (Velem) 17 errichtet. In der Umgebung von Salzburg hat man auch Balkenhäuser beobachtet. 18 Die offenen Siedlungen die Gewäßer entlang bestanden im allgemeinen aus bis zur Hälfte in den Boden eingetieften Gebäuden und Gruben (Pilismarót-Szobi rév, Eszter­gom-Szentgyörgymező, Halyagosvölgy, Búbánatvölgy, Nyergesújfalu) 19 . Das in Csönge vorgekommene Fundmaterial besteht aus ziemlich wenigen und verbröckelten Scherben. Wir haben kaum einige zu einander passende Bruchstücke gefunden. In chronologischer Hinsicht ist der Tassenhenkel mit Sternwarzen wichtig (Abb. 3,1). Als nächste Analogie zu unserem Exemplar empfiehlt sich eine Schale „aus der Umgebung von Szombathely" 24 . Ebenso sehr ähnliche, aber nur nach den Seiten verzweigende Sternenhenkel kamen auch in Velem 25 und Csanytelek vor 26 . 137

Next

/
Oldalképek
Tartalom