Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 13-14. (1979-1980) (Szombathely, 1984)

Természettudomány - Vöröss László Zsigmond: Jemelka József soproni herbáriuma 1843–1847-ből

DAS HERBARIUM DES JÓZSEF JEMELKA VON SOPRON AUS DEN JAHREN 1843—47 LÁSZLÓ ZSIGMOND VÖRÖSS Das grosse Herbarium der ehemaligen Hc)chschiule für Gymnasiallehrer der Erzabtei von Pannonihalma wurde — als Geschenk — von 1969 an in drei Teilen, mit etlichen 'kleineren Ergänzungen, an die Hochschule für Grundschullehrer von Pécs, an ihren Lehrstuhl für Botanik, übergeben. Die dritte Sendung traf 1976 ein und enthielt das Herbarium des József Jemelka. (7, 8) Dieses Herbarium wurde nach dem II. Weltkrieg wiedergefunden, als es Sixtus Károly Mayer, Professor der Botanik an der Hochschule von Pannonhal­ma, von den Ruinen des Gymnasiums von Sopron barg und nach Pannonhalma brachte. Er verwahrte es in seinem Zimmer als eine hochgeschätzte Sammlung, bis zur Übergabe, als es dorthin kam, wo es auch heutzutage zu finden ist. Er konnte auch anhand der gedruckten Programme nicht klären, wann und wie die Sammlung ins Kabinet für Biologie gekommen war. Es gelang ihm aber, aus dem Szinnyei über den Sammler wertvolle Angaben zu nehmen, die ich hier mitteile: (b) „József Jemelka, Arzt, geboren in Jesernik (Mähren), studierte an der Uni­versität von Budapest und erhielt 1845 das Ärztediplom; später ging er nach Sopran, wo er am 11. Juni 1855 mit 55 Jahren starb. — Der Titel seiner Arbeit lautet: Dissertatio inaug. (uraria) medica sástens thermas Gasteinenses, respectu geografioc>-geologico-physaco43hemico et therapeuthico, Budae, 1845." — Also: Pramotionsdissertation zur Erlangung der medizinischen Doktorwürde über die Thermalquellen von Gastein in geographist^-geologisch-iphysisch-chemischeund therapeutischer Hinsicht. — Szinnyei hat das alles aus der Trauerrede (Gedenk­rede?) des János Rupp genommen, die der Rektor anlässMch der Hundertjahr­feier des Bestehens der Medizinischen Fakultät der Universität am 13. Mai 1871 gehalten hatte. (6) — Es ist auffallend, wie der Titel der Dissertation von Je­melka mit dem von Károly Nendtvich übereinstimmt {1811—1892). József Jemelka liegt in Sopron begraben, im alten katholischen Friedhof, in der Wandgruppe VIL, Graibnummer 6. Das Grab wurde 1886 von Josef Mazek (anderwärts J. Mrazek) erneuert. Der Zeitpunkt des Todes dst laut des alten Be­gräbnisbuches des Römisoh-Katholisohen Konvents und des Friedhofbuohs der 21. März 1866, während im Totenregister des Stadtpfarramtes Sankt Michael, wie auch bei Szinnyei, der 11. Juni 1855 zu lesen ist. Vom üblichen abweichend sind_ die Namen der Eltern im Totenregister nicht angegeben ! Als Todesursache steht Paralyse, (a) Da die Angalben des Begräbnisbuches und des Friedhofbuches des Konvents einesteils und die des Totenregisters des Pfarramtes nicht übereinzustimmen scheinen, ist es nicht ausgeschlossen, dass der spätere Zeitpunkt sich nicht auf 112

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