Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 11-12. (1977-1978) (Szombathely, 1984)
Régészet - Medgyes Magdolna: Leletmentések Savaria É-i temetőjében (1970–75)
Tabelle Nr. 1. Abweichung: durchschnittliche • maximale (cm) (cm) 1. Klassische (geodätische) 12 21 2. Photogrammetrische 2.1. Photoikarte-Verfertigung 40 50 2.2. Graphische stereophotogrammetrische 34 60 2.3. Verfahren nach Punkt "F" a) numerisch 8 19 b) graphisch 15 20 2.4. Mit Blockkontur 34 60 Die Photogrammetrie als eine zeitgemässe Messtechnologie fordert, dass die Mesisergebnisse automatisiert verarbeitet und die Karten mechanisch gezeichnet werden. Die Bedeutung dieses Verfahrens wird dadurch noch grösser, dass die Auftragung der Messergebnisse nach der Venmessungsarbeit sowie das Anzeichnen der Karte viel Zeit in Anspruch nimmt (nahezu 50 Prozent der Zeit, die zur Detailmessung notwendig ist). Zur Kartierung sind zahlreiche qualifizierte Arbeitskräfte erforderlich, egal ob nun die Zeichnung vom Vermesser selbst oder von Zeichnern gemacht wird. Die Redigierung der Messergebnisse erfordert grosse Aufmerksamkeit, aber selbst so besteht die Möglichkeit des Irrtums. Die Anwendung von Zeichnungsautomaten, die sich den Rechenmaschinen anschliessen, stellen die Lösung dar. Wir halten diese Methode für die am meisten geeignete zur Kartierung von grossdimensionierten archäologischen Gebieten. Für die Inibetriebhaltung der Zeichnungsmasichinen ist der numerische Karteninhalt ein unerlässliches Erfordernis. Bei den Vermessungen ist also eine Technologie anzuwenden, durch die das Errechnen der Koordinaten sämtlicher Kartenpunkte möglich wird. Dies ist im Falle sämtlicher geodätischer Verfahren lösbar, ist jedoch keine rentable Möglichkeit. Die Bearbeitung der Messergebnisse der numerischen Photogrammettrie mit einem solchen System ergibt sich also von selbst. So können die Vorteile des Verfahrens vollkommen ausgenützt werden, und die Möglichkeit einer imensch'lichen Irrung turns sinkt auf das Minimum, da nach einer sorgfältigen Auswertung die weiteren Schritte bereits die Rechenmaschine macht. Und nun untersuchen wir auch die Frage der Rentabilität. Die Rentabilität wird durch zwei Faktoren bestimmt, teils durch den Zeitbedarf, teils durch den Kostenaufvxind. Über den Zeitbedarf nur so viel, dass die Normen des Budapester Unternehmens für Geodäsie und Kartographie bei grossdimensionierter Kartierung im Falle eines geodätischen Verfahrens um 15 Prozent mehr Zeit geben, als im Falle einer photogrammetrischen Vermessung. Das Geodätische Institut der Budapester Technischen Universität führte im Rahmen der Tätigkeit des wissenschaftlichen Studentenkreises Rentabilitätsvergleichungen zwischen der grossdimensionierten Kartierung mit geodätischem bzw. photogrammetrischem Werfahren durch. (Die Grundlage für die Mitteilung der Angaben war die Preistabelle der Feldmessungsarbeiten.) Die bekanntgemachten Daten beziehen sich auf die geodätische und photogrammetrische Kartierung (Massproportion = 1:1000) von zwei Hausblöcken (1,7 ha), die versuchsweise gemessen wurden. 214