Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 7-8. (1973-1974) (Szombathely, 1979)

nokularen Mikroskops vorgenommen. Die Ablesungen haben wir in den Zehnteln des Millime­ters durchgeführt. Die Fehlergrenzen bei der Ablesung waren ±0,1 mm. Wir haben die vollstän­dige Breite gemessen, d. i. das Gesamtholz, sowie das Frühholz. Den Wert des Spätholzes haben wir durch Berechnung gewonnen. Die synchronisierten Jahrringangaben der Messrichtungen ad­dierend und aus ihnen den Mittelwert berechnend sind wir zu den für die einzelnen Holzproben charakteristischen Zahlwerten gekommen. Bei den Holzproben von Magyarszecsőd und Velem haben wir mit Hilfe der in der Meteorologie gebrauchten Formel an an+an+ aridem Holzwert sowie bei dem Gesamtholz auch geglättete Werte berechnet. Durch den Holzwert woll­ten wir das in einem Jahr hervorgebrachte Produkt des Baumes an organischem Stoff in einem / relativen Wert ausdrücken. Wir haben seinen Wert erzielt, indem wir zum vollständigen Jahr­ringausmass das Zweifache des Spätholzes addierten. Die gemessenen und die aus den Messangaben gewonnenen Werte haben wir tabellenmässig zusammengefasst. In der ersten Spalte der Tabellen haben wir immer die Nummer des Jahrringes angegeben, die zum Identifizieren der im Laufe der Messungen in verschiedenen Richtungen gemessenen Jahrringe diente. Auf dieser Grundlage erfolgte später die Identifizierung der einzel­nen Jahrringe mit konkreten Jahren. Bei der Numerierung gingen wir von dem innersten Jahrring aus, wir schritten also von der Vergangenheit zur Gegenwart vor. Die zweite Spalte enthält — falls die laufende Nummer mit einem Jahr identifiziert werden konnte — die Jahreszahl. Die übrigen Spalten geben die vollständige Breite des Jahrringes, also das Gesamtholz an, sowie ge­gebenenfalls dessen geglätteten Wert, mit Hilfe der obigen Formel berechnet. Weiter sind die Breite des Frühholzes und des Spätholzes, der Holzwert sowie dessen geglätteter Wert zu finden. Die in der Tabelle enthaltenen absoluten bzw. relativen Zahlenwerte haben wir auf Diagram­men, durch konstruierte Kurven dargestellt, und wir haben unsere Schlussfolgerungen und Fest­stellungen von diesen abgelesen. Zur Auswertung der Mess-und Untersuchungsergebnisse haben wir vergleichende meteoro­logische Tabellen konstruiert. Angesichts der Ursprungsorte der Holzproben haben wir die Angaben zweier Wetterdienststellen berücksichtigt. Die eine ist Szombathely, deren Werte auch für die Kastanie von Velem im grossen ganzen von Gültigkeit sind, und die andere ist Budapest. Deren Angaben haben wir bei der vergleichenden Untersuchung der Holzprobe von Répáshuta verwendet. Leider sind weiter zurückliegende Angaben von einer näher liegenden Stelle keine vor. Diesbezüglich haben wir auch die Angaben der Wetterdienststellen von Nyíregyháza und Debrecen herangezogen, jedoch haben wir sie für extrem kontinental gefunden, die also den klimatischen Verhältnissen des Bükkgebirges nicht entsprechen. In diesem Zusammenhang hal­ten wir die Werte von Budapest für geeigneter. So haben wir bei der Auswertung des Baumes von Répáshuta die meteorologischen Angaben von Budapest verwendet. Die beigelegten meteorologischen Tabellen enthalten die folgenden Angaben: Die erste Spalte gibt die Jahreszahl an. Hier haben wir beim betreffenden Jahr das Maximum oder Mini­mum der Sonnenflecktätigkeit mitgeteilt, nach der Jahreszahl ihre genaue Stelle innerhalb des Jahres in Zehnteln (Jahr/ 10) angegeben. Die zweite Spalte enthält den Wert der Wolfschen relati­ven Zahl, die dritte den Niederschlagsmittelwert von Mai, Juni und Juli, die vierte den Nieder­schlagsmittelwert der Monate April bis September, also der vollständigen Vegetationsperiode, die fünfte die Durchschnittstemperatur der Monate April bis September. Auf Grund der Nieder­schlags- und Temperaturdurchschnittswerte haben wir den auf 1 ° С bezogenen Niederschlags­wert berechnet ; letzterer ist bezüglich der Pflanzen von ziemlich hoher Bedeutung. Dessen Werte haben wir in der sechsten Spalte angegeben. Die Wolfsche Relativzahl sowie die Zahlenangaben der obengenannten Tabellen haben wir auf sechs zusammengesetzten Diagrammen dargestellt. 22

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