Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 4. (1966-1970) (Szombathely, 1973)

Csaba József: Csákánydoroszló népi halászata

Gelegenheitsfischer von Genossenschaften wirkten von 1942 an einige Jahre lang. Gelegenheitsfischerer von Produktiongenossenschaften: einige Mitglieder der Land­wirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft von Rátót, die gerne Fischerei betrieben, fisohten auf Grund des Pachtrechtes der Genossenschaft im Csákánydoroszlóer Abschnitt des Vöröspatak mit dem Zugnetz. Sonstige Gelegenheilsfischen fanden sich vorallem unter den Handwerkern. Sportangler vermehrten sich in der neueren Zeit. Fischdiebe machen von ihren Werkzeugen vorallem zur Laichzeit Gebrauch. Ihre Zahl nimmt von Jahr zu Jahr ab. Die Werkzeuge der Volksfischerei: I. REUSENFISCHEREI Wehre War vor 15 Jahren noch bei der Mündung des Baches Vöröspalak in Verwendung. Zwischen die beiden Stäbe wurde ein Wurlfntítz lainigebraoht. Senkreuse Heute erinnert nur mehr die Fischerciart der Kinder an den Bachrinnen an die einstige Verwendung der eigentlichen Senkreuse in diesem Gebiet. Korbreuse Aalkorb. Wird seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet. Wurfnetz. Sein aus Weidenrute angefertigtes letztes Exemplar wurde vor 25 Jahren am Rába noch verwendet. Die neuere Form mit Baumwollnetz ist auch heute noch allgemein in Gebrauch. Hamen Hamen. Im allgemeinen verwendet man den Zweistangenhamen, aber selten auch den Stielhamcn. Manchmal werden mehrere Hamen mit einander verbunden und das Flussbett mit ihnen abgeschlossen. Das Verfahren wird Riegel genannt. Zu diesem Zweck stellte man ein, zwei, sechs oder sieben Hamen auf. II. FISCHEREI MIT ZUGNETZEN Zugnetze Zugnetz aus blättrigem Rutenbündel. Die primitivste Art dieser Fischerei geschieht mit dem aus Weidenoder Erlcngerten angefertigten Zugnetz, welches heute auch von Kin­dern nur sehr selten gebraucht wird. 164

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