Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum évkönyve 33. (Szekszárd, 2011)

Régészet - Szabó Géza - Fekete Mária: Janus-szobor Pannóniából, a kora vaskori Regöly-csoport lelőhelyéről

Vermutung, daß dieses Volk das Schwarze Meer nicht vom Norden (auf dem gewöhnlichen Weg), sondern aus südlicher Richtung durch Kleinasien (Argonautenweg) umging. - Auf seinem Weg assimilierte und entführte dieses Volk andere Völker und Volksmassen, unter denen wahrscheinlich auch Handwerker, die dann ihre frühere, anspruchsvolle Werkstättenarbeit in ihrer neuen Heimat fortsetzen. - Bei der Besatzung des neuen Gebietes assimilierten sie die Haiistatter Alteingesessenen, so verblieben in diesem Kreis weiterhin zahlreiche typische Merkmale der Hallstatt-Kultur. Nach des jetzt nur provisorisch dargestellten Fundmaterials läßt sich auch klar feststellen, daß diese Volksgruppe weder zu der ungarischen szythischen, noch zu der Hallstatt-Kultur gehört, sie grenzt sich sowohl von seinem Territorium, als auch ethnisch unzweideutig ab. Ihre materielle Kultur betrachtet zeigen sie bestimmte Verwandschaft mit dem südlich wohnenden Illiyrern und Venetern, nach den Ausgrabungsfunden besonders mit der Kaptol-Gruppe an der Save. Für die kroatische Forschung schlagen wir als gebietliche Ergänzung der am Westbalkan separierten archäologischen Gruppen die Benennung „Regöly-Gruppe" vor, da die Fundmateriale und die oben beschriebene gebietliche, zeitliche und ethnische Getrenntheit des Regöly-Zentrums es jedenfalls begründen. Die mit dem Mediterraneum eine enge Berührung nachweisende archäologische Erbschaft - und die schriftlichen Quellen - identifizieren das Gebiet der Regöly-Gruppe mit dem in den antiken Quellen als Pannonién beschriebenen Territorium, das Volk wird als Pannonier bezeichnet. Mit Rücksicht auf die starken Beziehungen der Erbschaft der Regöly-Gruppe mit Kleinasien sind die Quellenmateriale von Herodotos von besonderer Bedeutung. Es ist dann sofort gleichbar, was versteht er darunter, wenn er von den über den Fluß Istros lebenden und medische Tracht tragenden „Sigünnas" schreibt (Herodotos V.9.). Es ist nun die Frage der Zeit, wann es im weiteren eine gezielte Trennung der persischen Funde erfolgt. Die Lösung des pannonischen Namen bleibt noch wahrscheinlich lange offen für die Forschungen. Zur Erkenntnis der Erbschaft der das Gebiet Pannonién jahrhundertelang besiedelnden Regöly-Gruppe kann es uns jedoch zur Hilfe sein, daß die Szythen - die die Griechen nach den Quellen durch die Assyrier kennenlernten - alle Völker griechischer Abstammung zu den Ioniern zählten und es ist bereits bewiesen, daß Pannonién zu den ionischen Gebieten in engern Beziehung stand. 64

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