Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 31. (Szekszárd, 2009)
Ódor János Gábor: Langobard telepnyom Mözsről
János Gábor Odor Langobarden Siedlungspuren von Mözs Innerhalb des einer in der Gemarkung Mözs zwischen 1995-1999 aufgegrabenen Siedlung aus der Zeit der Landnahme läßt sich eine Periode, vermutlich mit den Langobarden vom 6. Jahrhundert verbunden, demarkieren. Abgesehen davon, daß die Zahl der Objekte und die von dort stehenden Funde recht wenig ist, sprechen doch einige wichtigen Argumente für die Datierung der Siedlung in das 6. Jahrhundert. Die Gruben überschneiden eindeutlich die in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts verlassenen Grubenhäuser. Diese Gruben weichen förmlich von den örtlichen typischen Gruben aus dem 5. Jahrhundert ab, die meistens einem Bienenhaus ähneln. Aus zwei Objekten tauchten Bruchstücke von typischen stempelgezierten Keramien und suebischen Töpfen hervor. Der Mangel der Häuser im 6. Jahrhundert wird damit erklärt, daß der etwa 30-40 cm tiefe Ackerbau die auf den Erdboden gebauten Objekte zugrunde richtete. Diese Siedlung war etwa 50-60 Jahren nach dem Fortzug der östlichen germanischen Stämme (Mitte des 6. Jahrhunderts) bewohnt, wenn wir die süd-pannonische Besatzung der Langobarden berücksichtigen. Sollte die Wertung der Objekte und Funde stichfest werden, so kennen wir vier langobarden Siedlungen im Transdanubien (Tafel Nr. 4.), undzwar in Reihenfolge der Zeit der Erschließung: Kápolnásnyék, Mözs, Zamárdi und Balatonlelle. 28