Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Kat. Nr. 444 Dünnwandiger, grauer dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton, mit poröser Oberfläche. Unterteil, Bauch und Schulter sind gerundet und der breite Hals besitzt eine trichterförmige Gestalt. Umbruch und Schulterpartie sind mit je vier gegenständigen winzigen Warzen verziert (Ebenda, 12., Abb. 5.3). Fundstelle: Zomba-Paradicsompuszta, Fund. Nr: pp6, Inv. Nr: k.l. 938.22; Höhe: 92 mm, Breite: 88 mm, Mündung DM: 72 mm, Boden DM: 46 mm; Indices: Dl: 1,41, D2: 1,56; Profilform: Ib2b3; Verzierung: Pvr05 (Abb. 86.6). Kat. Nr: 445 Dickwandiges, graubraunes Fußgeföß aus grobem und körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Das Artefakt besitzt einen extrem kurzen und sich nach unten ausbreitenden Rohrfuß mit abgesetzten Rand. Der Oberteil wurde in Form eines dreigliedrigen Bechers ausgebildet. Der, mit vier runden Ansätzen versehene Bauchumbruch ist kantig gedrungen und die Schulter zeigt eine gewölbte Form. Der Hals richtet sich nach außen und der sich verjüngende Rand lädt aus (Ebenda, 12., Abb. 4.1). Fundstelle: Zomba-Paradicsompuszta, Fund. Nr: pp7, Inv. Nr: k.l. 938.1; Höhe: 234 mm, Breite: 159 mm, Mündung DM: 93 mm, Boden DM: 96 mm; Indices: A: 1,47, Fa: 0,65, Fb: 0,65; Fußtyp: 1.2.2, Profilform: la6cl; Verzierung: Pvr05 (Abb. 86.8). Kat. Nr: 446 Dickwandiges, bräunliches Fußgeföß aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Rohrfuß mit abgesetztem Rand ist breit, mittelhoch und fein profiliert. Die Schüsselpartie weist eine leicht gerundete Form auf und der Rand verjüngt sich nach außen. Der Fuß ist unten mit vier vollen, oben dagegen mit vier durchbohrten Buckeln verziert (Ebenda, 12., Abb. 4.2). Fundstelle: Zomba-Paradicsompuszta, Fund. Nr: pp8, Inv. Nr: k.l. 938.2; Höhe: 150 mm, Mündung DM: 168 mm, Boden DM: 106 mm; Indices: A: 0,89, Fa: 0,87, Fb: 0,64, B: 2,47, C: 0,32; Fußtyp: 1.2.3, Schüsseltyp: 3.1.1, Profilform: la2dl; Verzierung: Pvr51a, Pvr52b (Abb. 86.7). Kat. Nr: 447 Grauer, dünnwandiger dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der profilierte Unterteil weitet sich konisch aus, der Umbruch ist kantig ausgeprägt und die Schulterpartie richtet sich nach innen. Der kurze Hals zeigt eine trichterförmige Gestalt. Die Warzen auf dem Bauch sind spitz und klein (Ebenda, 12., Abb. 5.5). Fundstelle: Zomba-Paradicsompuszta, Fund. Nr: pp9, Inv. Nr: k.l. 938.6; Höhe: 94 mm, Breite: 114 mm, Mündung DM: 78 mm, Boden DM: 41,5 mm; Indices: A: 0,82, Dl: 2,74, D2: 1,87, El: 1,87, E2: 1,15; Profilform: lblb3/b; Verzierung: Pvr05 (Abb. 86.9). Kat. Nr: 448 Grauer einteiliger Becher aus grobem, körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der kleine Boden ist eingewölbt, der niedrige Unterteil konisch geformt und der Bauchumbruch, mit vier eingedrückten Ansätzen darauf, rundlich abgerundet. Der hohe Hals besitzt eine zylindrische Gestlt Der ausladende Hals verjüngt sich anch außen. Fundstelle: Zomba-Paradicsompuszta, Fund. Nr: pplO, Inv. Nr: k.l. 938.8; Höhe: 98 mm, Mündung DM: 126 mm, Boden DM: 28 mm; Indices: A: 0,79, Dl: 4,35, D2: 4,50; Profilform: lb4al/b; Verzierung: Pvr05 (Abb. 87.2). Kat. Nr: 449 Grauer Napf aus grobkörnigem Ton, mit kurzer Standfläche und konischem, hohem Unterteil. Auf gerundetem Bauch steht nach innen gezogene Schulterpartie. Der kurze Hals ist zylindrisch und der Rand verjüngt sich einseitig. Der Umbruch ist mit vier vertikalen, durchbohrten und sich verjüngenden Ansätzen verziert. Die Oberfläche ist porös (Ebenda, 13., Abb. 5.9).